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Fußball

Chelsea und Benfica im Europa-League-Finale

Ein britisches und ein portugiesisches Team stehen im Endspiel der Europa-League. Chelsea und Benfica setzen sich gegen Basel und Fenerbahce durch. Chelsea steht vor dem zweiten Europapokal-Titel nacheinander.

Cardozo bejubelt seinen Treffer für Benfica. (Foto: Jamie McDonald/Getty Images)

Cardozo bejubelt seinen Treffer für Benfica.

Ein Fußballkrimi in Lissabon und eine Machtdemonstration in London – Benfica Lissabon und der FC Chelsea haben sich in das Finale der Europa League gespielt. Benfica gewann mit 3:1 (2:1) gegen Fenerbahce Istanbul, Chelsea setzte sich ebenfalls mit 3:1 (0:1) gegen den FC Basel durch. Das Finale findet am 15. Mai in Amsterdam statt, weder Chelsea noch Benfica konnten bisher die Europa League gewinnen.

Rassiges Spiel in Lissabon

Benfica und Fenerbahce lieferten sich eine hochemotionale Partie. Das Hinspiel vor Wochenfrist hatten die Türken knapp mit 1:0 gewonnen. Und so legten die Portugiesen munter los und gingen in der 9. Minute durch einen Treffer von Nicolas Gaitan in Führung. Doch die währte nicht lang. Im Hinspiel waren noch Tränen geflossen, nachdem Fenerbahces Cristian einen Elfmeter verschossen hatte, dieses Mal machten es die Türken besser: Einen Handelfmeter in der 23. Minute verwandelte der niederländische Nationalspieler Dirk Kuyt sicher zum 1:1-Ausgleich.

Die Anhänger von Benfica wussten: Nun müssen zwei Tore her und sie peitschten ihr Team nach vorn. Das Spiel wurde hitziger, nachdem Schiedsrichter Stephane Lannoy Benfica in einer umstrittenen Szene keinen Handelfmeter gab. Oscar Cardozo nutzte diese Sturmphase zum viel umjubelten 2:1 (35.) und legte in der 66. Minute noch den entscheidenden Treffer nach. Weil Gökhan Gönül nach einem Zweikampf kurzzeitig das Bewusstsein verlor, wurde das Spiel minutenlang unterbrochen, außerdem noch nachgespielt. Und so blieb es bis zum Abpfiff spannend. Am Ende jubelten die Portugiesen und zogen verdient in das Endspiel ein.

Chelsea stellt seine Klasse unter Beweis

Chelseas Fernando Torres feiert sein Tor. (Foto: EPA/ANDY RAIN, dpa)

Schoss ein Tor und bereitete eines vor: Fernando Torres vom FC Chelsea.

Wenn schon nicht in der Königsklasse spielen, dann wenigstens die Europa League gewinnen – so oder so ähnlich lautete das Motto vom FC Chelsea. Das Hinspiel in Basel hatten die "Blues" mit 2:1gewonnen und so gingen sie mit großem Selbstvertrauen in die Partie. Frank Lampard traf nach wenigen Minuten nur den Pfosten. Es sah zunächst nicht danach aus, als dass Chelsea noch etwas anbrennen ließe. Basel wurde allerdings immer forscher und kam in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit durch Mohamed Salah sogar überraschend zum 1:0.

Doch der Champions-League-Sieger ließ sich davon nicht beeindrucken und drehte kurz nach dem Wiederanpfiff durch einen Doppelschlag von Fernando Torres (50.) und Victor Moses (52.) das Spiel. David Luiz machte mit seinem Traumtor in den linken Winkel alles perfekt für die Engländer (59.), die als Favorit in das Endspiel gehen und nach ihrem Champions-League-Sieg in der vergangenen Saison nun auch eine Klasse tiefer in der Europa League den Titel holen können.

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