Chefredaktion: Ines Pohl im Amt | Pressemitteilungen | DW | 28.02.2017
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Pressemitteilungen

Chefredaktion: Ines Pohl im Amt

Ines Pohl hat am 1. März die Chefredaktion der Deutschen Welle übernommen. Pohl kam 2015 von der Tageszeitung taz zur DW und war zunächst Korrespondentin im DW-Studio Washington. 

Pohl folgt auf Dr. Alexander Kudascheff, der seit 1977 bei der DW tätig war. Zunächst arbeitete Kudascheff als Redakteur in der Nahostredaktion. Es folgten Stationen als Leiter der Innenpolitik, Chefredakteur des Deutschen Hörfunkprogramms, Leiter des DW-Studios Brüssel und schließlich die Berufung zum Chefredakteur der DW.

Alexander Kudascheff DW Chefredakteur Kommentar Bild (DW/M. Müller)

Alexander Kudascheff

DW-Intendant Peter Limbourg: "Alexander Kudascheff ist der erste Chefredakteur der DW, der für alle Angebote - also TV, Radio, Online und Mobil - verantwortlich war. Ihm gelten großer Respekt und meine persönliche Dankbarkeit für die sichere Hand, mit der er die Zusammenarbeit gestärkt und den Wandel der DW zum digitalen Medienhaus eingeleitet hat. In Ines Pohl haben wir eine hoch qualifizierte und kreative Nachfolgerin für die Chefredaktion. Sie hat sich hervorragend in das Team eingearbeitet und schon erste Akzente gesetzt."

Ines Pohl: "Während meiner Arbeit für die Deutsche Welle in den USA habe ich wichtige Impulse für meine künftige Aufgabe gesammelt. Die Digitalisierung, besonders im Dialog mit den Nutzern, hat starke Auswirkungen auf den Journalismus. Auch die Tatsache, dass sich immer mehr Menschen nur über die eigenen Sozialen Netze informieren, stellt uns vor große Herausforderungen. Durch die Internationalität der DW in den Redaktionen und in den Zielgruppen haben wir hier eine zusätzliche Bandbreite, die einmalig ist. Das ist einer der spannendsten Jobs, die man als Journalistin machen kann."

Pohl (Jahrgang 1967) war sechs Jahre Chefredakteurin der "taz". Bevor sie als politische Korrespondentin für die Mediengruppe Ippen in Berlin arbeitete, leitete sie das politische Ressort der Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen. Den Weg in den Journalismus fand sie nach dem Studium der Skandinavistik und Germanistik an der Universität Göttingen über die freie Mitarbeit bei Radio ffn und diversen Lokalzeitungen. Pohl ist ehemalige Stipendiatin der Nieman Foundation for Journalism und hat während ihrer publizistischen Karriere politische Entwicklungen in den USA kritisch begleitet. Seit 2010 ist Ines Pohl Mitglied im Kuratorium der NGO "Reporter ohne Grenzen"; seit 2013 Mitglied im Kuratorium der International Journalists‘ Programmes (IJP).

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