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Filme

Chaotisch, fantastisch und sinnlich

Verwirrende Bilder lieferte Théo Gerber, wie man in Cannes sehen kann. Cagnacci huldigte hingegen dem weiblichen Busen wie kaum ein anderer. Interessiert?

Stockholm präsentiert Rio als Kunststadt (Foto: Wilton Montenegro)

Fantastische und chaotische Gemälde

Théo Gerber (1928-1997) malte lebendige, fast schon verwirrende Werke, die einem Tumult von Farben und Formen gleichen. Unter dem Titel "Theo Gerber. Der Geist der Träume, Metamorphose der Stille" zeigt das Kunstzentrum La Malmaison in Cannes erstmals mehr als 60 Werke dieses in der Schweiz geborenen Künstlers. Seine fantastischen und chaotischen Gemälde sind bis zum 27. April zu sehen. Ein Teil der Retrospektive findet zudem im Kunstzentrum Miramar statt.

Stockholm präsentiert Rio als Kunststadt

Hélio Oiticica, 1958 (Foto: Paulinho Muniz)

Hélio Oiticica, 1958

Zu seinem 50. Geburtstag in diesem Jahr präsentiert das Stockholmer Museum für Moderne Kunst eine Schau über die Kunstszene in Rio de Janeiro. Die brasilianische Metropole sei zwischen 1956 und dem Militärputsch 1964 neben Mailand und Los Angeles ein "Hotspot" für Neuentwicklungen in der Kunst gewesen, heißt es im Ausstellungsprogramm. Das "kreative Kulturklima" dieser Epoche soll noch bis zum 6. April mit Werken unter anderem von Sérgio Camargo, Lygia Clark, Milton Dacosta, Amilcar de Castro, Hélio Oiticica und Franz Weissman vorgestellt werden.

Niemeyers Brasília Cathedral, 1959 (Foto: Marcel Gautherot/Acervo Instituto Moreira Salles)

Niemeyers Brasília Cathedral, 1959



Landschaften im Met-Museum

Landschaftsmalerei wurde als unabhängiges Genre in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts beliebt. Europäische Künstler vor allem aus Frankreich, den Niederlanden und Lothringen pilgerten nach Rom, um sich dort von den antiken Stätten und der italienischen Natur inspirieren zu lassen. Nicolas Poussin (1594-1665) und seine Zeitgenossen perfektionierten das Konzept einer idealisierten Natur und inspirierten damit andere. Eine Auswahl der damals entstandenen Gemälde und Zeichnungen sind unter dem Titel "In the Light of Poussin: The Classical Landscape Tradition" (deutsch: Im Lichte Poussins: Die Tradition der klassischen Landschaft) noch bis zum 13. April im Metropolitan Museum in New York zu sehen. Die Werke stammen fast alle aus der Sammlung des Museums.

Zwischen Caravaggio und Reni

Im monumentalen Museumskomplex "San Domenico" im norditalienischen Forlì ist jetzt eine große Ausstellung von Guido Cagnacci (1601-1663) zu sehen. In über 100 Exponaten können sich die Besucher einen einmaligen Überblick über das Werk des Barockmalers verschaffen. Der von Kunsthistorikern oft als "bizarr und extravagant" bezeichnete Cagnacci galt unter anderem auch als der Künstler, der wie kein anderer in der Lage war, die Sinnlichkeit des weiblichen Busens darzustellen. Seinem Werk gegenüber gestellt werden in der Ausstellung außerdem wichtige Gemälde von Caravaggio (1571-1610) und Guido Reni (1575-1642). Die Schau "Guido Cagnacci. Protagonist des 17. Jahrhunderts zwischen Caravaggio und Reni" ist bis zum 22. Juni in Forlì zu sehen.

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Symbolbild Film Festival roter Teppich

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