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Wirtschaft

Chancen für Telekommunikation

Für wagemutige Investoren bietet Südosteuropa interessante Chancen. Vor allem Telekommunikation und Energiewirtschaft sind vielversprechende Märkte in der Region. Und Unterstützung aus Brüssel gibt es auch.

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Telefonieren ist auch auf dem Balkan ein interessantes Geschäft

Wenn etwas in den Beziehungen Westeuropas und der Balkanregion im Überfluss vorhanden ist, dann ist es sicherlich der gute Wille. Nach den Kriegen im ehemaligen Jugoslawien folgt der einen Geldgeberkonferenz die nächste. Und bei EU-Treffen werden immer wieder neue Zusagen für Finanzhilfen gegeben. Der Übergang von den gutgemeinten Vorsätzen zur Praxis stellt sich aber als schwierig heraus. Die Bürokratie schafft Hindernisse. Und Misstrauen bleibt angebracht. Der Nachfolger Hombachs am Steuer des Stabilitätspakts für Südosteuropa hat es jedenfalls deutlich ausgedrückt: "Die Korruption auf dem Balkan gehört zur Lebensweise", erklärte der Österreicher Erhard Busek.

Telekommunikation

Die privaten Investoren kennen das Problem. Sie investieren, um Gewinne zu erzielen. Zugleich versuchen sie, Einfluss auf die Politik zu nehmen, damit die Investitionsbedingungen sich verbessern. Das geschieht insbesondere, wenn Privatinvestoren in vielversprechenden Wirtschaftsektoren ihr Geld anlegen. So hat ein erstes regionales Investoren-Symposium in Skopje gezeigt, dass Südosteuropa ein vielversprechender Telekommunikationsmarkt ist.

Energiewirtschaft

Der Arbeitstisch 2 des Stabilitätspaktes beschäftigt sich mit dem wirtschaftlichen Wiederaufbau der südosteuropäischen Region. Einer seiner neuen Schwerpunkte ist die Koordination der Energiewirtschaft in den Balkan-Ländern. Zur Zeit führt Albanien den Vorsitz dieser Initiative. Das Land selbst steckt in einer tiefen Energiekrise. So wurde in Tirana kürzlich eine Strategie erarbeitet, wie man die Entwicklung der Energiewirtschaft und der Energiepolitik in den Empfängerländern des Stabilitätspakts koordinieren kann. (im)

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