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Kultur

Champions League-Spiel wegen Nebel abgesagt

Juventus Turin und Bayer Leverkusen müssen das Spiel am 28. November 2001 nachholen. Die Sicht im Stadion war zu schlecht.

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Das Stadion Delle Alpi in Turin

Das Zwischenrunden-Spiel der Champions League zwischen Juventus Turin und Bayer Leverkusen ist am Mittwochabend wegen dichten Nebel abgesagt worden. Genau neun Minuten vor dem vorgesehenen Anstoß um 20.45 Uhr entschied sich der Schweizer Schiedsrichter Urs Meier wegen der schlechten Sicht zur Absage der Partie im Stadion Delle Alpi. Damit ist erstmals ein Champions League-Spiel mit deutscher Beteiligung schlechter Witterung zum Opfer gefallen. Die Partie soll nach Angaben von Bayer-Manager Reiner Calmund am kommenden Mittwoch nachgeholt werden.

Der Medien-Delegierte der Europäischen Fußball-Union (UEFA), Dag Svinsas, begrüßte die Absage und erinnerte an das "Nebel-Spiel" in der Champions League zwischen Hertha BSC und dem FC Barcelona (1:1). Am 23. November 1999 hatte sich der russische Schiedsrichter Nikolai Lewnikow trotz miserabler Sichtverhältnisse im Olympiastadion zum Anpfiff des Zwischenrunden-Spiels entschlossen. "Wir wollen so etwas nicht noch einmal wiederholen", betonte der Schwede am Mittwochabend in Turin.

"Man kann die Tore ja gar nicht sehen. Das Spiel hätte nur unter irregulären Umständen ablaufen können", sagte Calmund, der sich in Absprache mit der UEFA und den nationalen Verbänden rasch auf den kommenden Mittwoch (28. November 2001) als Nachholtermin einigte. Dafür soll das für Dienstag angesetzte Zweitrunden-Spiel der Leverkusener im DFB-Pokal beim VfL Bochum zu einem späteren Zeitpunkt ausgetragen werden.