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Sport

Champions League-Sieg beschert AC Milan 67 Millionen Euro

Kapitän Ballack sagt Teilnahme an EM-Spielen ab, Champions League-Sieg beschert AC Milan 67 Millionen Euro, Roberto Carlos verlässt Real und Milan-Boss Berlusconi sagt Nein zu Torwart Buffon. Die Fußball-Nachrichten.

Seedorf und Pirlo freuen sich

Nicht nur Seedorf und Pirlo freuen sich über Extra-Einnahmen

AC Milans Präsident Silvio Berlusconi hat einen Wechsel des italienischen WM-Torhüters Gianluigi Buffon von Juventus Turin zu Milan ausgeschlossen. "Nein, Buffon kommt nicht, wir haben Dida", sagte der ehemalige italienische Ministerpräsident nach dem Mailänder Champions-League-Sieg am Mittwochabend in Athen gegen den FC Liverpool (2:1). Dida habe bewiesen, dass er ein "großer Torwart" sei.

In der vergangenen Saison war der brasilianische Keeper mehrfach kritisiert worden. Als Wunschkandidat nach einer möglichen Ablösung Didas war stets Buffon gehandelt worden. Nachdem der italienische Nationaltorhüter mit Rekordmeister Juve wieder in die Serie A aufgestiegen ist, will er in den kommenden Wochen über seine Zukunft entscheiden. Er forderte von Juve als Bedingung für sein Bleiben "ein überzeugendes Konzept für die Zukunft". Buffon schließt auch einen Wechsel ins Ausland nicht aus.

Champions League-Sieg beschert AC Milan 67 Millionen Euro

Der Champions-League-Sieg spült dem AC Milan Mehreinnahmen von 67 Millionen Euro in die Kassen. Der lombardische Fußball-Klub kassiert 33 Millionen Euro an UEFA-Prämien und für die Übertragungsrechte. Sechs Millionen Euro erhielt der Verein allein für die TV-Übertragung des Finales gegen den FC Liverpool (2:1) in Athen. 1,5 Millionen Euro beträgt die UEFA-Prämie für den CL-Sieger. Hinzu rechnet der Klub mit den 9,26 Millionen Euro Einnahmen aus dem Ticketverkauf für die kommenden CL-Spiele im San-Siro-Stadion. Der Rest setzt sich aus Prämien der Hauptsponsoren zusammen.

Auch für die Milan-Profis zahlt sich der Erfolg aus. Jeweils 200.000 Euro erhalten die Spieler. Als Dankeschön an die Klubangestellten wird im Mai ein zusätzliches Monatsgehalt ausgezahlt, was insgesamt sechs Millionen Euro ausmacht.

Kapitän Ballack sagt Teilnahme an EM-Spielen ab

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft muss in den beiden EM-Qualifikationsspielen gegen San Marino am 2. Juni in Nürnberg und gegen die Slowakei am 6. Juni in Hamburg endgültig auf ihren Kapitän Michael Ballack verzichten. Der Mittelfeldspieler vom FC Chelsea teilte Bundestrainer Joachim Löw am Donnerstag seine verletzungsbedingte Absage mit, nachdem er zuvor telefonisch die Situation mit Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt besprochen hatte. Löw wird keinen Spieler nachnominieren und beide Länderspiele mit einem Kader von 20 Spielern bestreiten.

Trotz der Absage wird Ballack am kommenden Dienstag zum Treffpunkt der deutschen Nationalmannschaft in Herzogenaurach reisen. Der 30-Jährige, der nach einer Operation am linken Sprunggelenk derzeit ein Reha-Training in London absolviert, will sein Aufbautraining im Kreise der Nationalmannschaft fortsetzen und sich von der medizinischen Abteilung des DFB behandeln lassen. Der Bundestrainer hatte den Kapitän am Dienstag ungeachtet seiner Verletzung nominiert und zumindest auf einen Einsatz im zweiten Qualifikationsspiel gegen die Slowakei gehofft.

Roberto Carlos verlässt Real

Der brasilianische Fußball-Nationalspieler Roberto Carlos wird den spanischen Rekordmeister Real Madrid nach elf Jahren zum Saisonende verlassen. Diesen Entschluss gab der 33-Jährige am Mittwochabend bekannt. Obwohl der Weltmeister von 2002 noch ein Jahr bei den Königlichen unter Vertrag steht, will Real auf eine Ablösesumme verzichten. Laut spanischen Presseberichten soll der türkische Meister Fenerbahce Istanbul der zukünftige Arbeitgeber des Brasilianers sein.

Blatters WM-Spiel mit Südafrika: Die Regierung soll es richten

Drei Jahre vor der Weltmeisterschaft bittet der Internationale Fußball-Verband (FIFA) zu einem Lokaltermin in Zürich. Im Mittelpunkt der bereits am Pfingstsonntag beginnenden Konferenzserie steht der 57. Kongress, der zum Abschluss am Donnerstag in eine Art Krönungsmesse für Joseph Blatter münden wird. Der 71 Jahre alte Schweizer wird als alleiniger Kandidat seine bereits neun Jahre währende Präsidentschaft bis 2011 ausdehnen. Das wichtigste Thema der FIFA ist die problembeladene WM 2010 in Südafrika. Das soll durch die Anwesenheit von sieben südafrikanischen Ministern demonstriert werden. Blatter will damit zeigen: Er und sein Wunschland unternehmen alle Anstrengungen, um vom 11. Juni bis 11. Juli 2010 ein erfolgreicher WM-Gastgeber zu sein. (je)