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Wirtschaft

Cerberus macht Rennen um Chrysler

Neun Jahre nach der Fusion verkauft DaimlerChrysler wieder den größten Teil seiner US-Sparte: Der US-Finanzinvestor Cerberus übernimmt mit 80,1 Prozent der Aktienanteile die Mehrheit am Autobauer Chrysler und zahlt den Stuttgartern dafür 5,5 Milliarden Euro. Das teilte der deutsch-amerikanische Konzern am Montag in Stuttgart mit. Daimler behält 19,9 Prozent der Anteile an der US-Sparte. Nach der Scheidung wird auch der Name geändert: Aus DaimlerChrysler soll künftig die Daimler AG werden. Die Transaktion seht unter Vorbehalt des Aufsichtsrates und der behördlichen Genehmigungen. Die Börse honorierte die Trennung mit einem satten Kursplus. Die seit Wochen von Verkaufsspekulationen angetriebene Aktie von DaimlerChrysler legte in der Spitze knapp acht Prozent auf bis zu 65,34 Euro zu und war klarer Dax-Gewinner.