1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Die Empfehlung

Calle Schmidt, Windsurfing-Pionier

Inselromatik mit blauem Himmel und fliegenden Wolken

default

Die Empfehlungen zu Sylt kommen von Calle Schmidt, einem waschechten Inseleinwohner, der auf Sylt eine Surf- und Segelschule hat und sogar so etwas wie Kultstatus genießt. Denn er hat in den 70er Jahren den Surfsport nach Sylt gebracht.

Und das liebt Calle Schmidt an seiner Insel besonders: "Das Schönste an Sylt ist der blaue Himmel, die fliegenden Wolken und der herrliche Wind, die einsamen Strände, die wir hier finden können und die vielen Möglichkeiten, die sich bieten, den ganzen Tag lang - und natürlich auch die halbe Nacht - richtig Spaß zu haben."

hw sylt03 17.08.07

List, im Nord-Osten der Insel, ist ein Ort für Genießer und all diejenigen, die Ruhe und Entspannung suchen.

Das Strandbistro " Lister Austernperle" ist das einzige weit und breit. Direkt am Wattenmeer. Es ist Calle Schmidts erste Empfehlung: "Wenn man auf Sylt im Hochsommer einen ruhigen Fleck sucht, dann ist das oft so schwer zu finden wie die berühmte Perle in der Auster."

Die "Lister Austernperle" ist ein toller Platz, um am Meer zu sitzen und über das Wattenmeer zu schauen. Während die Kinder unten im Sand Burgen bauen oder Beach Volleyball spielen, kann man den Tag Tag sein lassen. Die Lister Austernperle hat eine gut sortierte Karte. Vom tollsten Fisch, über Muscheln bis zur Riesen Curry Wurst ist alles vorhanden. Fest im Programm sind auch lokale Produkte wie Lamm, Galloway-Rind und natürlich Austern. Die Preise sind moderat und das Team ist außerordentlich freundlich. Es geht familiär zu und man kommt gerne wieder.

hw sylt04 17.08.07

Die zweite Empfehlung von Calle Schmidt ist Keitum. Es ist der ehemalige Hauptort der Nordseeinsel. Keitum ist unbestritten das schönste Dorf der Insel Sylt mit seinen liebevoll erhaltenen Friesenhäusern unter Reetdächern und zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Die ganze Schönheit des Dorfes erschließt sich dem Besucher bei einem Spaziergang oder einer romantischen Kutschfahrt durch die malerischen Straßen Keitums, aber auch ein geruhsamer Spaziergang am Keitumer Kliff oder durch die den Ort umgebenden Wiesen und Weiden sind Erholung pur für Körper und Geist. Berühmt sind die Orgelkonzerte in St. Severin mit weltbekannten Künstlern.

Inmitten der idyllischen Kapitänshäuser stellt sich sofort ein Heile-Welt-Gefühl ein. Man hat das Gefühl, die Zeit sei stehen geblieben. Eines jahrhunderte alten Häuser ist heute Museum und kann besichtigt werden: Das Altfriesische Haus. Dort können Zeugnisse Alt-Sylter Wohnkultur: Wohnräume mit Küche (Köökeen), Wohnstube (Kööv), dem für Feste vorgesehenen Pesel (Piisel) und Kellerkammer (Kelerkaamer), Mobiliar und Hausrat des 18 und 19. Jahrhunderts sowie eingebaute Wandbetten und –schränke bewundert werden.

Aus den Quellen geht hervor, dass das Grundstück bereits 1709 bebaut gewesen ist. Der letzte Besitzer, C.P.Hansen (1803-1879), richtete in seinem Haus eine heimatkundliche Sammlung ein. Hier lebte er von 1851 bis zu seinem Tod. Danach wurde es von seiner Witwe weiter bewohnt und ein Lehrer verwaltete das Museum.

hw sylt05 17.08.07

Calle Schmidts dritte Empfehlung führt uns in der Braderuper Heide. Nur über Holzstege kann man dort die Landschaft erwandern. Das rosafarbene Blütenmeer auf der Wattseite der Insel steht komplett unter Naturschutz.

Das Gebiet ist ca. 137 ha groß und liegt zwischen den beiden Dörfern Kampen und Braderup. Seit 1979 steht es unter Naturschutz.

Im Gegensatz zu den natürlichen atlantischen Heiden an der Westküste der Insel ist die Braderuper Heide eine von Menschenhand beeinflusste Kulturlandschaft: Vor langer Zeit führte die Rodung von Wäldern auf der Insel zu Bodenerosion und Nährstoffverarmung, was die Entstehung dieser Geestheiden begünstigte.

Die Heide ist ein einzigartiger Lebensraum, der einer großen Zahl von den extremen Bedingungen (Trockenheit, Wärme, Wind) angepassten Lebewesen Platz bietet: Bis zu 2.500 Tier- und etwa 150 Pflanzenarten wurden bisher in der Heide entdeckt.

Für Calle Schmidt ist das der Ort, von dem er sagt: "Das ist mein Sylt, die Braderuper Heide und das weiße Kliff. Hier kann man herrlich und in Ruhe die Insel Sylt genießen. Die Heide duftet einmalig schön, sie ist in voller Blüte und man findet die Ruhe, nach der man sich so sehnt."

Auf Sylt kann wirklich jeder nach seiner Façon glücklich werden. Erleben Sie selbst wie vielseitig die Insel ist oder folgen Sie ganz einfach den Tipps von Calle Schmidt.

WWW-Links