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Fußball

Cacau wird Integrationsbeauftragter des DFB

Der frühere Nationalspieler Cacau will in seiner Rolle als Integrationsbeauftragter des Deutschen Fußball-Bundes ein Vorbild sein. Für DFB-Präsident Reinhard Grindel ist er die beste Wahl.

Nur einen Monat nach dem Ende seiner aktiven Karriere als Profifußballer ist der ehemalige Nationalspieler Cacau als Integrationsbeauftragter des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) vorgestellt worden. Der 35-Jährige engagiert sich seit sechs Jahren für die Integration in dem Verband und übernimmt nun offiziell den Posten. DFB-Präsident Reinhard Grindel hob bei der Vorstellung vor allem Cacaus "fachliche Kompetenz" hervor. "Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe. Ich möchte ein Beispiel sein, dass man sich Mühe gibt, die Sprache hier zu lernen und die Kultur zu akzeptieren", sagte der gebürtige Brasilianer.

"1:0 für ein Willkommen"

Cacau wird viel zu tun haben. Schließlich haben 2,1 der sieben Millionen DFB-Mitglieder einen Migrationshintergrund - Tendenz steigend. In den vergangenen zwölf Monaten haben 40.000 Ausländer eine Spielberechtigung beantragt. Noch vor drei Jahren waren es gerade mal 10.000. Fast 3000 Vereine beteiligen sich mittlerweile an der Flüchtlings-Kampagne "1:0 für ein Willkommen".

 "Integration ist die Zukunftsfrage für den Deutschen Fußball-Bund schlechthin", sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel: "Ich empfinde Cacau in dieser Rolle deshalb als Glücksfall für den Verband und den gesamten deutschen Fußball. Für seine Ernennung sprach die Glaubwürdigkeit seines Lebensweges. Er verbindet soziale mit fachlicher Kompetenz."

tk/to (sid, dpa)