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Aktuell Amerika

Busunfall mit deutschen Touristen in Kuba

Im Süden des Karibikstaats stieß ein Reisebus mit deutschen und österreichischen Touristen mit einem Lkw zusammen. Bei der Kollision kamen ein Österreicher und der Busfahrer ums Leben. Fast 30 Menschen wurden verletzt.

Der Bus war nahe der Ortschaft Jatibonico auf der Strecke zwischen Santiago de Cuba und Trinidad mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammengestoßen, wie die Zeitung "Escambray" berichtete. Offenbar touchierte der Lastwagen mit seinem Auflieger eine Eisenbahnbrücke. Der Container des Lkw stürzte dann auf den Bus.

In dem Bericht heißt es, der Reisebus sei bei dem Zusammenstoß so schwer beschädigt worden, dass es schwierig gewesen sei, das Gepäck und die Dokumente der Insassen zu bergen.

Zunächst Berichte über deutsches Todesopfer

Bei einem der beiden Toten handelt es sich um einen österreichischen Touristen. Das bestätigte inzwischen die österreichische Botschaft in Havanna. Der Mann soll nach einem Bericht des kubanischen Fernsehens 64 Jahre alt gewesen sein. Auch der 37-jährige Busfahrer sei bei dem Unfall gestorben.

Ursprünglich war in Medien von einem deutschen Todesopfer die Rede gewesen. Insgesamt wurden 28 Menschen verletzt. Die deutsche Botschaft in Havanna bemühe sich mit Hochdruck um Aufklärung, teilte das Auswärtige Amt in Berlin mit.

Mehrere Verletzte noch in der Klinik

Die Verletzten wurden in einem Krankenhaus in der Stadt Sancti Spíritus behandelt. Zwölf Urlauber wurden mittlerweile wieder entlassen. Drei Schwerverletzte seien immer noch in einem kritischen Zustand, sagte der stellvertretende Leiter der Klinik der Zeitung "Escambray".

Die Urlauber waren auf einer Rundreise des Veranstalters Thomas Cook. Das Unternehmen bedauerte den Unfall und teilte mit, Mitarbeiter stünden mit den Behörden in Kontakt, um die medizinische Versorgung der Verletzten sicherzustellen.

Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftszweig Kubas. Knapp drei Millionen Urlauber besuchen die sozialistische Karibikinsel pro Jahr. Mit dem Ende der Eiszeit zwischen Washington und Havanna sollen es jetzt noch mehr werden.

gri/SC (dpa, afp, ape)

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