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Amerika

Bush und Kerry mit Arbeitspolitik auf Wahlkampftour

Mit dem Thema Arbeitspolitik sind US-Präsident George W. Bush und sein demokratischer Herausforderer John Kerry in mehreren Staaten auf Wahlkampftour gegangen. Die Staaten im mittleren Westen der USA, darunter Minnesota, Iowa, Pennsylvania und Ohio, wo Kerry und Bush in Umfragen derzeit gleich aufliegen, gelten als entscheidend bei der Wahl am 2. November.

Gemeinsam mit Bergarbeitern wollte Kerry am Montag (6.9.2004) an einer Veranstaltung zum Tag der Arbeit teilnehmen. Der Tag ist in den USA ein Feiertag. "Wenn ihr glaubt, dass die USA auf dem richtigen Weg sind, wenn gut bezahlte Jobs abgeschafft werden ..., dann solltet ihr George Bush unterstützen", sagte Kerry.

Bush warf seinem Herausforderer auf einer Wahlkampfveranstaltung am Sonntag dagegen vor, er habe Steuererhöhungen angekündigt. "Das ist ein Versprechen, das Politiker in der Regel halten", sagte der Präsident. Bush betonte, er habe mit mehreren Steuersenkungen die Wirtschaft angekurbelt. Nach Ansicht der Demokraten wurde dieses Ziel jedoch nicht erreicht. Trotz 1,7 Millionen neuer Arbeitsplätze in den vergangenen zwölf Monaten hat die US-Wirtschaft ein Minus von 913.000 Jobs seit Bush Amtsantritt zu verzeichnen.

In einer Umfrage des "Time"-Magazins kritisierten 60 Prozent der Befragten die Wirtschaftsbedingungen als dürftig oder höchstens ausreichend. 57 Prozent erklärten, sie hätten selbst keine Vorteile von Bushs Steuersenkungen.