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Amerika

Bush liegt in Umfrage vor Kerry

Sieben Wochen vor der Präsidentenwahl in den USA liegt Amtsinhaber George W. Bush in der Wählergunst leicht vor dem demokratischen Herausforderer John Kerry. In einer Umfrage der Nachrichtenagentur AP äußerten sich die Wähler zunehmend zufrieden mit der Amtsführung Bushs. Er wird als deutlich entschlossener, stärker und sympathischer als Kerry betrachtet und konnte seine Position in praktisch allen den Wählern wichtigen Fragen ausbauen: vom Irak-Krieg über die Schaffung von Arbeitsplätzen bis zu Themen der nationalen Sicherheit und nationaler Werte. Unter registrierten Wählern führten Bush und sein Vizepräsident Dick Cheney mit 51 Prozent gegenüber Kerry und Vizepräsidentschaftskandidat John Edwards, die auf 43 Prozent kamen.

Anfang August führten Kerry und Edwards noch mit 48 Prozent vor Bush und Cheney mit 45 Prozent. Dazwischen lag der Parteitag von Bushs Republikanern. Für den Meinungsumschwung sorgte nach Ansicht von Beobachtern aus beiden Lagern unter anderem die Kritik der Republikaner an Kerrys Darstellung seiner Leistungen im Vietnamkrieg. Außerdem sei es den Republikanern gelungen, die Glaubwürdigkeit Kerrys in Zweifel zu ziehen und Bush als entschlossene Führungspersönlichkeit zu porträtieren. Fast zwei Drittel der Befragten sind der Ansicht, dass die Sicherheit des Landes wichtiger ist als die Schaffung von Arbeitsplätzen. Bei der Frage, wer das Land besser schützen kann, liegt Bush mit 23 Prozentpunkten vor Kerry in Führung. Erstmals seit der Nominierung Kerrys ist eine Mehrheit der Wähler laut der AP-Ipsos-Umfrage mit Bushs Amtsführung zufrieden. 52 Prozent äußerten sich entsprechend. Offen war, ob die Zugewinne Bushs vorübergehender Natur sind oder ein erstes Zeichen für eine fundamentale Veränderung im Rennen um den Sieg.