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Politik

Bundeswehreinsatz in Afghanistan rückt näher

Eine Entscheidung über einen Bundeswehr-Einsatz im Afghanistan-Konflikt steht unmittelbar bevor. Ein Regierungssprecher bestätigte, der Bundessicherheitsrat berate am Dienstagvormittag über eine Anforderung der USA.

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Medienberichten zufolge haben die USA um ABC-Spürpanzer vom Typ "Fuchs", ein kleines Kontingent von Elitesoldaten des Kommandos Spezialkräfte (KSK), Lufttransportkapazitäten und einen Sanitäts-Airbus gebeten. Bevor die Öffentlichkeit informiert werde, werde Bundeskanzler Gerhard Schröder die Partei- und Fraktionschefs in Kenntnis setzen, sagte der Sprecher.

Scharping: Es stehen ernste Entscheidungen bevor

"Wir werden im Bundessicherheitsrat einige Überlegungen anstellen und auch die eine oder andere Entscheidung treffen müssen", sagte Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping vor Beginn einer sicherheitspolitischen Konferenz in Berlin. Er wolle den Beratungen aber nicht vorgreifen.

Medien berichteten, in Regierungskreisen sei von insgesamt 4000 Soldaten die Rede gewesen. Wo und wozu die Einheiten genau eingesetzt werden sollten, sei nicht in der US-Anforderung enthalten. Dies werde in den Regierungskreisen für problematisch gehalten. USA und Bundesregierung wollten jedoch, dass "man jetzt handlungsfähig" sei.