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Deutschland wählt

Bundestagswahl 2017: Was Sie über die Parteien wissen sollten

Rund 30 Parteien werden bei der Bundestagswahl am 24. September um die Gunst der Wähler ringen. Wir stellen die größten im Überblick vor.

Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) und Christlich-Soziale Union (CSU)

 

Farbe: Schwarz

Vorsitzende: Angela Merkel (CDU) und Horst Seehofer (CSU)


Horst Seehofer (links) und Angela Merkel (picture alliance/dpa/S. Hoppe)

Horst Seehofer und Angela Merkel

Spitzenkandidatin: Angela Merkel

Zahl der Mitglieder: 420.000

Wahlergebnis bei der Bundestagswahl 2013: 41,5 Prozent (311 von 630 Sitzen)

Besonderheit: CDU und CSU bilden im Bundestag eine Fraktionsgemeinschaft. Während die CDU in Bayern nicht antritt, verzichtet die CSU umgekehrt darauf, in allen Bundesländern außerhalb Bayerns Kandidaten aufzustellen.

Stammwähler: Treueste Wählergruppe sind praktizierende Christen. Einen überdurchschnittlichen Zuspruch erhalten die beiden Parteien bei den über 60-Jährigen. Bei den Berufsgruppen können CDU und CSU vor allem auf Landwirte und Selbstständige setzen. Betrachtet man das Bildungsniveau der Wählerschaft, haben die mittleren oder niedrigeren Abschlüsse bei den Unions-Anhängern ein leichtes Übergewicht, während Hochschulabsolventen unterdurchschnittlich vertreten sind.

Geschichte: Die CDU wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in Westdeutschland als Sammelbecken für alle christlich-konservativen Wähler gegründet. Unter Bundeskanzler Konrad Adenauer, der von 1949 bis 1963 regierte, wurde sie die dominierende politische Kraft im Nachkriegs-Deutschland. Adenauer und sein Wirtschaftsminister - und späterer Nachfolger als Kanzler - Ludwig Erhard standen für das "Wirtschaftswunder" von Westdeutschland. Der am längsten amtierende Kanzler war allerdings der CDU-Politiker Helmut Kohl: Unter seiner Kanzlerschaft kam es 1990 zur deutschen Wiedervereinigung. Seit 2005 ist die Christdemokratin Angela Merkel Bundeskanzlerin. Insgesamt stellte die Union aus CDU und CSU in 47 von 67 Jahren bundesdeutscher Geschichte den Kanzler.

Programm: Angela Merkel steht sowohl für eine Fortsetzung als auch für eine vorsichtige Abkehr von den traditionellen Werten der CDU. Ihre politische Kehrtwende in Sachen Atomkraft und ihre Haltung in der Flüchtlingsfrage haben viele traditionelle Wähler verschreckt. Merkels Finanzminister Wolfgang Schäuble steht für eine rigide Haushaltspolitik.

Bevorzugte Koalitionspartner: FDP und SPD. In einigen Bundesländern gibt es auch Bündnisse mit den Grünen.

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