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Wirtschaft

Bundesregierung plant Umbau des GmbH-Rechts

Die Bundesregierung plant nach einem Bericht der in Düsseldorf erscheinenden "Wirtschaftswoche" spürbare Erleichterungen für Unternehmensgründer. Wie das Blatt in seiner jüngsten Ausgabe berichtete, haben sich Experten aus Unions- und SPD-Fraktion sowie des Justiz- und Wirtschaftsministeriums auf wesentliche Punkte geeinigt, die in das Gesetz "zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen" Eingang finden sollen. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) wolle den Entwurf Ende Mai im Kabinett einbringen. Laut "Wirtschaftswoche" sollen GmbH-Gründungen demnach in Zukunft schneller, unbürokratischer und billiger möglich sein. Wie die Zeitschrift unter Berufung auf ein bislang unveröffentlichtes Papier berichtete, sieht die Reform eine Reduzierung des Stammkapitals der GmbH von 25.000 auf 10.000 Euro vor. Auch solle es eine Mustersatzung geben. Wer diese nutze, müsse nicht mehr den Gesellschaftsvertrag prüfen und beglaubigen lassen. Zudem sei vorgesehen, den Eintrag ins Handelsregister in Zukunft von eventuell nötigen behördlichen Erlaubnissen abzukoppeln.