1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Aktuell Kultur

Bundesländer fordern mehr Geld für Goethe-Institut

Für den kommenden Staatshaushalt fordern Kulturminister von Union und SPD einen Zuschlag für das Goethe-Institut - sie wollen sieben Millionen Euro mehr für 2015.

Im vergangenen Jahr hatte das Auswärtige Amt mit gut 200 Millionen Euro knapp zwei Drittel des Goethe-Etats getragen. Das Goethe-Institut finanziert sich zum größten Teil aus dem Bundeshaushalt. Die restlichen Einnahmen setzen sich vorwiegend aus Sprachkurs- und Prüfungsgebühren zusammen. Weltweit kümmern sich 160 Goethe-Institute um interkulturelle Zusammenarbeit und Förderung der deutschen Sprache.

Die Kürzungen der vergangenen Jahre müssten rückgängig gemacht werden, um dem weltweit tätigen Haus Kontinuität in seiner wichtigen Kulturarbeit zu ermöglichen, sagte Bundestagsvizepräsidentin Ulla Schmidt (SPD). "Wir müssen dafür sorgen, dass wachsende Aufgaben auch finanziert werden", argumentierte Peter Gauweiler (CSU), Vorsitzender des Unterausschusses Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik.

Gauweiler: "Auslandsschulen sind wie ein 17. Bundesland"

Schmidt und Gauweiler forderten auch mehr Geld für die rund 140 deutschen Auslandsschulen. Laut Gauweiler besuchen etwa 430.000 Schüler weltweit die deutschen Schulen. "Das ist praktisch wie ein 17. Bundesland", so der Politiker. Selbst an der kleinen Auslandsschule im Iran haben seinen Angaben zufolge im vergangenen Jahr sieben Schüler mit dem Abitur abgeschlossen. Die Töchter des russischen Präsidenten Wladimir Putin gehen zum Beispiel auf die deutsche Schule in Moskau. Das zeige, wie angesehen das deutsche Bildungssystem sei.

pb/az (dpa/Goethe-Institut e.V.)