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Pressemitteilungen

Bundesgrenzschutz: Beamte kontrollieren an Flughäfen verstärkt Herkunft mitreisender Kinder aus Asien

Bundesinnenministerium bestätigt DW-TV zielgerichtete Prüfungen


Der Bundesgrenzschutz sucht an deutschen Flughäfen verstärkt nach möglichen minderjährigen Entführungsopfern aus Südostasien. Wie ein Sprecher des Bundesinnenministeriums dem deutschen Auslandsfernsehen DW-TV am Dienstag bestätigte, "sind Grenzbeamte per Erlass angewiesen worden, Rückreisende aus Südostasien und mitreisende Kinder zu kontrollieren. Vor allem Verwandtschaftsverhältnisse auch deutscher Kinder sollen genau überprüft werden, da nicht auszuschließen ist, dass Kinder, die in den Wirren der Flutkatastrophe ihre Erziehungsberechtigten verloren haben, Opfer illegaler Adoptionen werden." Damit sollten Kindesentführungen und illegale Adoptionen von Opfern der Flutkatastrophe verhindert werden. Der Sprecher des Innenministeriums sagte DW-TV, bisher sei an deutschen Flughäfen aber kein Fall von Kindesentführung entdeckt worden.


Das Kinderhilfswerk UNICEF hatte vor wenigen Tagen vor Kindesentführungen und illegalen Adoptionen in den Regionen Südasiens gewarnt. Allein in Indonesien sollen rund 35.000 Kinder ihre Eltern verloren haben. Aufgrund der teilweise chaotischen Zustände seien viele Kinder orientierungslos und für so genannte Kinderhändler eine leichte Beute.

11. Januar 2005
11/05

  • Datum 12.01.2005
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  • Permalink http://p.dw.com/p/66vt
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