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Wirtschaft

Bundesbank-Chef für strengere EU-Regeln

Bundesbankpräsident Axel Weber fordert als Konsequenz aus der Schuldenkrise Griechenlands strengere finanzpolitische Regeln in der EU. Weber sprach sich im Interview mit der "Bild-Zeitung" für die vorübergehende Unterstützung Griechenlands aus. "Damit dies aber eine absolute Ausnahme bleibt und das in Zukunft erst gar nicht mehr so weit kommt, müssen wir als eine zentrale Lehre die finanzpolitischen Spielregeln in der EU deutlich schärfen", forderte das EZB-Ratsmitglied. Die aktuelle Situation sei eine Belastung für den Euro, sagte Weber. Die Hilfe für Griechenland sei aber gegenwärtig das beste Mittel, um ein Übergreifen einer Krise auf andere Mitgliedstaaten zu verhindern. Die Furcht vor einem Dominoeffekt belastete die Aktienmärkte. Am Mittwoch stufte die Ratingagentur Standard & Poor's nach Griechenland und Portugal auch die Kreditwürdigkeit Spaniens herab.