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Europa aktuell

Bulgarien: Flüchtlinge als Gefangene

Flüchtlinge landen in Bulgarien regelmäßig erstmal in einem Gefangenenlager. Damit verstößt das Land, das möglichst bald der Schengen-Zone beitreten will, klar gegen EU-Regeln. Laut der staatlichen Flüchtlingsbehörde müssen die Flüchtlinge eingesperrt werden, weil es sonst keinen Platz für sie gibt. Da die Asylanträge nur schleppend bearbeitet werden, bleiben die Flüchtlinge oft monatelang in den Lagern. Manche behaupten deshalb, sie hätten eine eigene Unterkunft, um frei zu kommen. Ein direkter Weg in die Obdachlosigkeit. Wegen der mangelhaften Asylpraxis und weitverbreiteter Korruption wollen die meisten EU-Staaten nur einer Grenzöffnung in zwei Stufen zustimmen. Dabei würden zuerst die See- und Luftgrenzen und erst zu einem späteren Zeitpunkt die Landgrenzen geöffnet.

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Laut der staatlichen Flüchtlingsbehörde müssen die Flüchtlinge eingesperrt werden, weil es sonst keinen Platz für sie gibt. Da die Asylanträge nur schleppend bearbeitet werden, bleiben die Flüchtlinge oft monatelang in den Lagern. Manche behaupten deshalb, sie hätten eine eigene Unterkunft, um frei zu kommen. Ein direkter Weg in die Obdachlosigkeit. Wegen der mangelhaften Asylpraxis und weitverbreiteter Korruption wollen die meisten EU-Staaten nur einer Grenzöffnung in zwei Stufen zustimmen. Dabei würden zuerst die See- und Luftgrenzen und erst zu einem späteren Zeitpunkt die Landgrenzen geöffnet.