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Britische Monarchie

Buckingham Palast: Prinz Philip zieht sich zurück

Ein überraschend einberufenes Mitarbeitertreffen im Buckingham Palast hatte am Vormittag für Aufregung gesorgt. Nun ließ der Palast verlauten, dass Prinz Philip demnächst kürzer treten werde.

Großbritanniens Prinz Philip (95) hat angekündigt, ab Herbst keine offiziellen Verpflichtungen mehr wahrzunehmen. Das gab der Buckingham-Palast in London offiziell bekannt. Der Prinz habe die volle Unterstützung seiner Ehefrau, Königin Elizabeth. Eine Begründung für die Entscheidung von Philip wurde nicht genannt. Zuvor hatte der Buckingham-Palast seine Mitarbeiter kurzfristig zu einem dringenden Treffen zusammengerufen. Daraufhin sammelten sich Scharen von Journalisten vor den Toren des Palastes.

Großbritannien Medienaufgebot vor dem Buckingham Palast (Reuters/N. Hall)

Presserummel vor dem Buckingham Palast in London

Die Queen macht weiter

Die 91-jährige Königin werde indes auch weiterhin ihre königlichen Aufgaben vollumfänglich erfüllen und werde dabei von der Familie unterstützt, hieß es in der schriftlichen Erklärung.

Auch die Queen hatte in den vergangenen Monaten zahlreiche Ehrenämter an ihre Familie abgegeben, ist aber nach wie vor auf zahlreichen Terminen vertreten. Zuletzt traf sich mit der britischen Premierministerin Theresa May im Palast. May hatte die Queen - wie traditionell üblich - über die Auflösung des Parlaments unterrichtet. Die Briten wählen am 8. Juni ein neues Unterhaus.

bri/pab (dpa/rtr)