1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Sport

Brown begeistert Fans in Wimbledon erneut

Dustin Brown und Benjamin Becker meistern beim wichtigsten Tennis-Turnier der Welt ihre ersten Aufgaben. Brown ist in Wimbledon ein Publikumsliebling. Auch Serena Williams gelingt ein guter Auftakt.

Einen Tag nach dem frühen Aus von Deutschlands Nummer eins im Herren-Tennis, Philipp Kohlschreiber, sind zwei andere deutsche Spieler in die zweite Runde von Wimbledon eingezogen: Dustin Brown mit ausdauerndem Kampf, Benjamin Becker dagegen ohne größere Mühe. Brown musste wie schon öfter in Wimbledon über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen. Gegen den Serben Dusan Lajovic setzte er sich letztlich aber mit 4:6, 6:3, 3:6, 6:3 und 6:4 durch.

Brown hatte in der zweiten Runde des Grand-Slam-Klassikers von 2015 den zweifachen Champion Rafael Nadal entzaubert und die Fans mit einer spektakulären Vorstellung begeistert. Daher drängten sich die Zuschauer bei Browns Rückkehr, die der 31-Jährige nur aufgrund einer Einladung per Wildcard antreten durfte, auf dem kleinen Platz 16, um ihren "Liebling" anzufeuern. Nach 2:08 Stunden verwandelte Brown den Matchball. In der zweiten Runde trifft er nun auf den Australier Nick Kyrgios, der wie er selbst als Tennis-Paradiesvogel gilt. "Die Leute werden ein Spektakel erwarten - ich werde mir keinen Kopf dazu machen", sagte Brown. "Wir sind Freunde - ich will Spaß haben."

Becker gewann anschließend klar mit 6:3, 6:3 und 6:1 gegen den Argentinier Facundo Bagnis. Auf den Weltranglisten-102. wartet in London nun der an Position zehn gesetzte Tscheche Tomas Berdych oder Ivan Dodig aus Kroatien. Ähnlich locker wie Becker kam Andy Murray in die zweite Runde: Der Schotte gewann gegen den Engländer Liam Broady glatt mit 6:2, 6:3 und 6:4. Ebenfalls eine Runde weiter ist der in Wimbledon an Nummer vier gesetzte Stan Wawrinka. Der Schweizer besiegte den US-Amerikaner Taylor Fritz mit 7:6 (7:4), 6:1, 6:7 (2:7) und 6:4.

Williams nimmt die erste Hürde locker

Großbritanien Wimbledon 2016 Serena Williams beim Aufschlag (Foto: picture alliance/Back Page Images/J. Garcia )

Serena Williams' Erstrundenmatch ist für die Weltranglistenerste nur eine leichte Lockerungsübung

Bei den Damen ist Titelverteidigerin Serena Williams souverän in die zweite Runde eingezogen. Die 21-malige Grand-Slam-Siegerin aus den USA gewann gegen die Schweizer Qualifikantin Amra Sadikovic mit 6:2 und 6:4. Williams trifft nun auf ihre Landsfrau Christina McHale. Die jüngere der beiden Williams-Schwestern hatte bei den

Australian Open in Melbourne gegen Angelique Kerber

und bei den

French Open Paris gegen Garbine Muguruza

jeweils im Endspiel verloren. Gewinnt sie zum siebten Mal im All England Club, egalisiert sie Steffi Grafs Grand-Slam-Rekord von 22 Titeln.

Die Erstrunden-Spiele der deutschen Tennisprofis Alexander Zverev, Andrea Petkovic, Florian Mayer und Tatjana Maria wurden wegen Regens abgebrochen. Die Spieler gingen im Laufe ihrer Partien wegen des schlechten Wetters vom Platz und mussten am zweiten Turniertag in London nicht mehr antreten.

asz/sn (dpa, sid)

Die Redaktion empfiehlt