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Sport

Bronze für Ovtcharov und Peters

Dimitrij Ovtcharov hat als zweiter deutscher Tischtennisspieler eine olympische Einzelmedaille gewonnen. Ovtscharov gewann das "kleine Finale" um Bronze. Das gelang auch Judoka Dimitri Peters.

Tischtennisspieler Dimitrij Ovtcharov. Foto: Getty Images

Tischtennisspieler Dimitrij Ovtcharov

Dimitrij Ovtcharov hat im olympischen Tischtennis-Turnier die Bronzemedaille gewonnen. Der 23-Jährige bezwang im "kleinen Finale" um Platz drei den Weltranglisten-Achten Chuang Chih-Yuan aus Taiwan mit 4:2 Sätzen (12:10, 9:11, 8:11, 13:11, 11:5, 14:12). Ovtcharov, der mit seinen Eltern im Alter von vier Jahren aus Kiew nach Deutschland gekommen war, holte sich damit die zweite deutsche Olympiamedaille im Tischtennis-Einzel überhaupt. 1996 in Atlanta hatte der heutige Bundestrainer Jörg Roßkopf ebenfalls Bronze gewonnen.

Im Halbfinale war Weltmeister Zhang Jike eine Nummer zu groß für Ovtcharov gewesen. Mit 1:4 Sätzen (8:11, 3:11, 11:5, 9:11, 8:11) hatte er sich dem Chinesen geschlagen geben müssen. Der WM-Dritte Timo Boll war schon im Achtelfinale gescheitert.

Judoka Dimitri Peters jubelt. Foto: Getty Images

Dimitri Peters holte die dritte Medaille für die deutschen Judoka in London

Putin schaute zu

Auch Judoka Dimitri Peters jubelte. Der 28-Jährige besiegte in der Gewichtsklasse bis 100 Kilogramm im Kampf um Platz drei den Usbeken Ramsiddin Sajidow und gewann Bronze. Im Halbfinale hatte Peters unter den Augen von Russlands Staatspräsident Wladimir Putin gegen den russischen Weltmeister Tagir Chaibulajew aus Russland verloren. Peters holte damit die dritte Medaille für die deutschen Judoka in London. Zuvor hatten Ole Bischof und Kerstin Thiele jeweils Silber gewonnen.

Weltmeisterinnen und Weltrekordhalter

Realistische Medaillenchancen haben auch die deutschen Bahnradfahrer. Im erstmals olympischen Teamsprint der Frauen gehören Kristina Vogel und Miriam Welt zu den Favoritinnen auf Gold. Schließlich hat das Duo im April in Melbourne in Australien den Weltmeistertitel gewonnen. Das deutsche Männer-Sprintteam René Enders/Maximilian Levy/Stefan Nimke war damals wegen eines Wechselfehlers auf den 14. Platz zurückgestuft worden. Doch das Trio hält seit 2011 den Weltrekord im Sprint und zählt damit ebenfalls zu den heißen Medaillenkandidaten.

Wirken Medaillengewinne ansteckend?

Die Euphorie im Lager der deutschen Wildwasserkanuten ist groß. Nach Silber für Sideris Tasiadis im Einer-Canadier und Bronze für Hannes Aigner im Kajak-Einer will auch Jasmin Schornberg im Kajak-Einer der Frauen auf der Erfolgswelle mitschwimmen. Im Halbfinale fuhr die Weltmeisterin von 2009 die siebtschnellste Zeit.

Die Bahnrad-Weltmeisterinnen im Teamsprint, Miriam Welte und Kristina Vogel bei der WM 2012 in Melbourne Foto: Mark Dadswell/Getty Images

Gelingt Miriam Welte und Kristina Vogel eine Wiederholung ihres Goldcoups von Melbourne?

Bei den drei Entscheidungen im Rudern an diesem Donnerstag waren keine deutschen Boote am Start. Südafrika gewann im Leichtgewichts-Vierer der Männer seine erste Goldmedaille im Rudern. Im Frauen-Achter triumphierte Topfavorit USA.Olympiasieger im Doppelzweier wurden die Neuseeländer Nathan Cohen und Joseph Sullivan. Der deutsche Vierer ohne Steuermann zog ins Finale ein, ebenso die Leichtgewichts- Doppelzweier der Frauen und Männer.

Kerber scheitert im Viertelfinale

Der Traum von einer Medaille ist für Tennisspielerin Angelique Kerber im Viertelfinale des olympischen Turniers geplatzt. Die deutsche Nummer eins verlor gegen die Weltranglisten-Erste Victoria Asarenka aus Weißrussland in zwei Sätzen mit 4:6 und 5:7. Damit sind in den Einzelwettbewerben von Wimbledon keine deutschen Profis mehr vertreten.

Die deutschen Volleyballer erhielten sich die Chance, das Viertelfinale zu erreichen. Nach zwei Niederlagen gegen Russland und die USA gewann das Nationalteam in einem wahren Krimi gegen Europameister Serbien nach 0:2-Rückstand noch mit 3:2 Sätzen (22:25, 27:29, 25:18, 25:20, 20:18).

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