Britische Premierministerin Theresa May wegen Brexit in China | Aktuell Europa | DW | 01.02.2018
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Austritt aus der Europäischen Union

Britische Premierministerin Theresa May wegen Brexit in China

Die britische Premierministerin hat die Zeit nach dem Ausstieg ihres Landes aus der EU im Blick. In Peking wirbt sie dafür, die wirtschaftliche Kooperation mit China zu verstärken.

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May hat neue Handelsbeziehungen im Blick

Bei einem Treffen mit Chinas Präsident Xi Jinping in Peking beschwor Theresa May eine "goldene Ära" in den Beziehungen. Es gebe viele Probleme auf der Welt, an deren Lösung beide Länder gemeinsam arbeiten könnten. Xi Jinping rief seine Besucherin dazu auf, gemeinsam an "gesunden und beständigen" Beziehungen zu arbeiten.

May, die von einer großen Wirtschaftsdelegation mit rund 50 Unternehmensführern begleitet wird, hatte am Mittwoch bereits den chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang getroffen. Li sagte, die Kooperation der beiden Länder werde "neue Früchte tragen". Die britische Entscheidung, die EU zu verlassen, mache für die bilateralen Beziehungen keinen Unterschied. 

Abkommen über Luftfahrt, Energie und Landwirtschaft

Nach britischen Regierungsangaben unterzeichneten chinesische und britische Firmen Verträge in einem Umfang von etwa 10,3 Milliarden Euro, darunter Abkommen in der Luftfahrt, im Energiesektor und der Landwirtschaft.

Auch Menschenrechtsfragen sowie die Lage in der ehemaligen britischen Kronkolonie Hongkong, wo Peking einen härteren Kurs gegen demokratische Aktivisten fährt, brachte May bei ihrem Besuch zur Sprache. Am Freitag wird sie auf einem Wirtschaftsforum in Schanghai eine Rede halten.

uh/kle (dpa, ap)

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