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Letzte Ehre für einen Kollegen

Britische Polizisten stehen Spalier für Terroropfer

Es war ein beeindruckender Moment der Trauer und der Anteilnahme: Tausende Polizeibeamte erwiesen ihrem ermordeten Kollegen Keith Palmer in London die letzte Ehre.

Der 48-Jährige Polizist und Vater einer kleinen Tochter war bei dem Terroranschlag im Zentrum Londons am 22. März von dem Angreifer erstochen worden. Etwa 5000 Polizeibeamte aus ganz Großbritannien standen Spalier, als der Sarg mit Keith Palmer in einer Trauerprozession durch die Londoner Innenstadt zur Kathedrale von Southwark gefahren wurde.

Der Leichnam war über Nacht in der Kapelle des Parlaments in Westminster aufgebahrt worden. Diese Ehre wird nur wenigen Menschen zuteil - unter anderem der ehemaligen britischen Premierministerin Margaret Thatcher - und bedarf der Zustimmung der Queen.

Trauerprozession durch London (Reuters/P. Nicholls)

Trauerprozession durch London

"Ich glaube es gab noch nie eine so große Beerdigung für einen Polizisten", sagte die Vorsitzende des Rats der britischen Polizeipräsidenten, Sara Thornton dem Rundfunksender BBC.

Unbewaffneter Wächter

Palmer war auf dem Gelände des britischen Parlaments von dem 52-jährigen Attentäter Khalid Masood mit einem Messer angegriffen worden. Er selbst war unbewaffnet, er sollte den Eingang zum Parlamentsgebäude bewachen. Masood hatte davor auf der Westminister Bridge ein Auto absichtlich in Fußgänger gesteuert. Dabei tötete er vier Menschen, etwa 50 wurden verletzt. Nach der Attacke auf Palmer wurde Masood von Sicherheitskräften erschossen.

wl/sti (doa, ape)

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