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Sport

Briten mit königlicher Unterstützung

Mit einem Sieg gegen Paraguay will England am Samstag in Frankfurt seine Titelambitionen bei der Weltmeisterschaft untermauern.

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Prinz William kommt nach Frankfurt

Die Botschaft des ersten Spiels sei deutlich, sagt der Liverpooler Steven Gerrard: "Wir müssen allen klar machen, dass wir hier sind, um zu gewinnen." Die Südamerikaner aber wollen dagegen halten. "Das erste Spiel muss gewonnen werden. Es ist wie ein Finale", kündigt Mittelfeldspieler Roberto Acuña bedingungslosen Einsatz an: "Es geht ohne Übertreibung um unser Überleben in dem Turnier."

40 Jahre nach dem Sieg über die Deutschen in Wembley will das mit zahlreichen Topstars bestückte englische Team endlich wieder einen Triumph feiern. Ein Sieg am Samstag wäre ein Start nach Maß, haben die Engländer doch seit der WM 1998 kein Auftaktmatch in einem internationalen Turnier mehr gewonnen. Die Bilanz spricht klar für die "Three Lions", die beide bisherigen Begegnungen gegen Paraguay deutlich gewannen: 3:0 bei der WM in Mexiko und 4:0 bei einem Freundschaftsspiel 2002. Torschütze damals unter anderem: Michael Owen, der auch am Samstag auflaufen soll.

Beckham warnt vor Leichtsinn

Kapitän David Beckham setzt auf physische Präsenz seiner Mannschaft, die südamerikanische Mannschaften stets beeindrucke, und will Paraguay mit aggressiver Spielweise den Schneid abkaufen. Der Auftaktgegner werde auf Konter setzen, doch verfüge England über einige der weltbesten Verteidiger. "Aber wir müssen trotzdem sehr vorsichtig sein", warnt der Real-Star sein Team vor Leichtsinn.

Rooney

Wayne Rooney muss erst einmal zuschauen

Die Nachricht, dass Wayne Rooney spätestens nach der Vorrunde den Angriff wird verstärken können, sorgte aber für Optimismus beim Weltmeister von 1966. Außerdem erhält die Mannschaft königliche Unterstützung. In seiner Funktion als Präsident des englischen Fußball-Verbandes FA kommt Prinz William zu der Partie nach Frankfurt am Main.

Paraguay, das sich zum dritten Mal in Folge für eine WM qualifiziert hat, bangt um den Einsatz seines Topstürmers Roque Santa Cruz vom FC Bayern. Der 24-Jährige schlägt sich mit den Folgen einer Sehnenentzündung im rechten Knie herum. Die Südamerikaner wollen selbst einen Sieg, um wie 1998 und 2002 das Achtelfinale zu erreichen. (stl)