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Kunst

Brigitte Kowanz erhält Deutschen Lichtkunstpreis

Sie untersucht Raum und Licht, schafft komplexe Raumbilder und Licht-Schatten-Projektionen, verwendet Gläser und Spiegel. Dafür wird die Wiener Künstlerin mit dem Deutschen Lichtkunstpreis geehrt.

Mit dem Preis würdigt die Robert Simon Kunststiftung in Celle die Professorin für Transmediale Kunst für ihr herausragendes Lebenswerk. "Brigitte Kowanz hat den Bildbegriff durch ihre Lichtkunstwerke erweitert", sagte der Initiator und Kunstsammler Robert Simon am Freitag (04.08.2017). Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird ihr im Januar im Kunstmuseum Celle übergeben. Die Robert Simon Kunststiftung ist gemeinsam mit der Kunststiftung Celle Trägerin des Museums in der niedersächsischen Stadt.

"Digitale Daten greifbar gemacht"

Die 60-jährige Künstlerin ist in ihrer österreichischen Heimat bereits mit mehreren Kunstpreisen geehrt worden. Aktuell bespielt Kowanz gemeinsam mit ihrem österreichischen Künstlerkollegen Erwin Wurm den Pavillon der Alpenrepublik bei der Kunstbiennale in Venedig. "Ihre Wandarbeiten, Objekte und Rauminstallationen loten die Grenzen zwischen Immaterialität und Materialität aus", sagte Simon. "Digitale Daten werden greifbar gemacht, Zeichen, Codes und Schrift mit dem Medium Licht verknüpft."

Brigitte Kowanz und Ihre Installation Infinity and Beyond (picture-alliance/KEYSTONE/G. Bally)

Kowanz' Installation "Infinity and Beyond" auf der Biennale in Venedig

Brigitte Kowanz studierte von 1975 bis 1980 an der Universität für angewandte Kunst Wien. Seit 1997 ist sie dort Professorin für Transmediale Kunst. Kowanz lebt und arbeitet in Wien.

Der Deutsche Lichtkunstpreis wird alle zwei Jahre vergeben. Erster Preisträger war 2014 der Lichtkünstler Otto Piene (1928-2014). Zuletzt wurde der Kölner Medienkünstler Mischa Kuball geehrt. Das 1998 gegründete Celler Museum beherbergt nach eigenen Angaben eine der umfangreichsten Museumssammlungen aktueller Lichtkunst in Deutschland.

kk/ bb (EPD, DPA)

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