Bremer Sieg, Wolfsburger Ernüchterung | Bundesliga | DW | 11.02.2018
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Bundesliga

Bremer Sieg, Wolfsburger Ernüchterung

Werder Bremen verschafft sich durch den zweiten Bundesliga-Erfolg in Folge etwas Luft im Kampf gegen den Abstieg. Doppeltorschütze Florian Kainz ist von den Gästen nicht zu stoppen.

Werder Bremen hat im Abstiegskampf der Bundesliga einen wichtigen Sieg gefeiert. Das Team von Trainer Florian Kohfeldt setzte sich zum Abschluss des 22. Spieltags mit 3:1 (2:0) gegen den VfL Wolfsburg durch. Ludwig Augustinsson in der 4. Minute und Florian Kainz (40. Minute/72.) erzielten am Sonntagabend vor heimischer Kulisse die Bremer Tore. Paul Verhaegh traf per Nachschuss für Wolfsburg (49.), nachdem er mit einem Elfmeter an Werder-Torwart Jiri Pavlenka gescheitert war. Bremens Kapitän Zlatko Junuzovic freute sich über die wichtigen drei Punkte: "Wir haben heute eine große Chance genutzt. Ich bin sehr zuversichtlich gestimmt für die nächsten Wochen."

"Es ist noch nichts erreicht"

Den Grundstein für den so wichtigen Erfolg legte Werder mit seiner wohl besten ersten Halbzeit der Saison. Vor rund 38.000 Zuschauern im Weserstadion erwischten die Hausherren einen Auftakt nach Maß. Das bittere 2:4 nach Verlängerung im Pokal-Viertelfinale unter der Woche in Leverkusen war den Bremern nicht anzumerken. Besonders Florian Kainz zeigte wohl eine seiner besten Saisonleistungen.

Der Österreicher stellte mit dem 2:0 und einen wunderschönen weiteren Tor die Weichen auf Sieg. "Ich bin sehr glücklich über meine Tore, es gibt aber keinen Grund abzuheben. Wir haben das Spiel als Chance gesehen und zum Glück gewonnen", sagte der Doppel-Torschütze, mahnte aber mit Blick auf den Klassenerhalt:  "Es ist noch nichts erreicht."

"Was wir spielen, ist absolut scheiße."

Für die Gäste aus Wolfsburg war es die zweite Niederlage im vierten Bundesliga-Spiel. Das Team von Trainer Martin Schmidt ist damit wieder mittendrin im Abstiegskampf und belegt mit 24 Punkten den 13. Tabellenplatz - vier Punkte Abstand auf den Relegationsplatz. "Wir dürfen so ein Spiel nicht so scheiße angehen. Es ist unerklärlich, wie das in der ersten Halbzeit passieren konnte. Es ist einfach nur schlecht", sagte Wolfsburgs Nationalspieler Maximilian Arnold. "Wir als Team sind schuld an der Situation. Was wir spielen, ist absolut scheiße."

tk/ml (sid, dpa)

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