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Sport

Bremen spielt sich an die Tabellenspitze

An Toren hat es am siebten Bundesligaspieltag nicht gemangelt. Allein Werder Bremen erzielte im Spiel gegen den VFL Bochum sechs Treffer. Da half auch Herbert Grönemeyer als Stimmungsmacher nicht.

Bremens Spieler Diego und Naldo

Die Bremer Spieler Diego (hinten) und Naldo feiern den Sieg

Die Norddeutschen setzten sich mit ihrem 6:0 Kantersieg beim Aufsteiger VfL Bochum erstmals in der 44. Bundesliga-Saison an die Spitze des Feldes. Werder führt dank des besseren Torverhältnisses vor den mit ebenfalls 13 Zählern punktgleichen Bayern und dem FC Schalke 04.

Gipfeltreffen in Bremen

Die Münchner gewannen das Spitzenspiel gegen Hertha mit 4:2. Im Bremer Weserstadion kommt es damit in der nächsten Runde zum Gipfeltreffen zwischen Werder und den Bayern. Schalke setzte sich beim krisengeschüttelten Champions-League-Teilnehmer Hamburger SV mit 2:1 mit viel Glück durch und feierte den ersehnten Befreiungsschlag.

Kurze Führung durch Aachen

Zuvor stand Alemannia Aachen erstmals seit 38 Jahren an der Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga. Mit dem 3:1 beim FSV Mainz 05 hatte der Aufsteiger am Freitag (13.10.) die Führung übernommen, die die Aachener zuletzt am 24. August 1968 inne hatten.

Gutes Zuspiel

Fußball-Bundesliga, FC Bayern München - Hertha BSC Berlin, 7. Spieltag

Bayern Münchens Lukas Podolski

In München erzielte Lukas Podolski in der 78. Minute sein erstes Bundesliga-Tor für die Bayern zum 4:2-Endstand. Nach der Länderspielpause stand der Nationalstürmer erstmals zusammen mit Roy Makaay in der Startelf. Schon nach neun Minuten bediente der Ex-Kölner im Spitzenspiel seinen Sturmpartner mustergültig, der mit seinem dritten Saisontreffer die Weichen stellte. Wenig später traf der Franzose Willy Sagnol in der 15. Minute. Das Tor von Claudio Pizzaro (53.) bescherte den Bayern dann sogar die zwischenzeitliche Tabellenführung. Doch Malik Fahid (73.) und Marko Pantelic (76.) brachten die Hertha noch einmal heran, ehe Podolski doch noch für klare Verhältnisse sorgte.

Tief im Westen...

Auch das Daumendrücken von Bochum-Fan Herbert Grönemeyer brachte dem Aufsteiger nicht viel. Werder Bremen zeigte sich dem VfL in allen Belangen stärker. Aaron Hunt (7.), Christian Schulz (60.) und Jurica Vranjes (76.), Diego (77.), Jung-Nationalspieler Clemens Fritz (88.) und Naldo (90.) münzten die Überlegenheit beim Tabellenschlusslicht in ein halbes Dutzend Tore um.

Schlappe für den HSV

Hamburgs Paolo Guerrero (rechts) kämpft mit Schalkes Rafinha um den Ball

Hamburgs Paolo Guerrero (rechts) kämpft mit Schalkes Rafinha um den Ball

Der HSV konnte auch das 13. Pflichtspiel in dieser Saison nicht gewinnen. Jung-Nationalspieler Piotr Trochowski (30.) schaffte mit seinem ersten Saisontor den Ausgleich, ehe David Jarolim zwei Minuten vor der Pause wegen wiederholtem Foulspiel völlig zu Recht die Gelb- Rote Karte sah und den siebten Saison-Platzverweisen für den HSV perfekt macht. Vier Minuten nach der Pause vergab Boubacar Sanogo dann sogar einen Foulelfmeter. Marcelo Bordon (53.) bestrafte mit seinem Tor die Hanseaten, die nun Tabellenvorletzter sind, bitter. Halil Altintop (16.) hatte die Schalker in der AOL-Arena in Führung gebracht.

Gelb-rot für Ramelow

Freude bei den Stuttgarter Spielern

Freude bei den Stuttgarter Spielern

Borussia Mönchengladbach und der VfB Stuttgart haben sich dagegen nach oben gearbeitet. In Stuttgart setzte sich der VfB mit 3:0 gegen Bayer Leverkusen durch. Mario Gomez (22.) sorgte für die Führung. Nach der Pause trafen Arthur Buka (48.) und Thomas Hitzlsperger (76.). Bayer-Kapitän Carsten Ramelow (62.) sah nach einem angeblich absichtlichen Handspiel die Gelb-Rote Karte. Den fälligen Strafstoß konnte Torhüter Jörg Butt aber parieren.

In Mönchengladbach drehten Peer Kluge und Nationalstürmer Oliver Neuville das Spiel gegen den VfL Wolfsburg mit einem Doppelschlag (34./35.). David Degen (83.) gelang dann der wichtige Treffer zum 3:1-Sieg für die Elf von Trainer Jupp Heynckes. Alexander Madlung (16.) brachte die Gäste in Führung.

Elfmeter gehalten

Frankfurts Torhüter Markus Proell (Mitte) nachdem er den Strafstoß gehalten hat

Frankfurts Torhüter Markus Proell (Mitte) nachdem er den Strafstoß gehalten hat

Bei Hannover 96 parierte Frankfurts Torhüter Markus Pröll einen Foulelfmeter von Ex-Nationalspieler Michael Tarnat (26.) und verhinderte so eine Niederlage der Eintracht. Der Iraner Vahid Hashemian (21.) brachte die Hausherren in Führung. Alexander Meier (56.) gelang der hochverdiente 1:1-Ausgleich für die damit immer noch ungeschlagenen Hessen.

Fehlentscheidung bei Nürnberg

Fußball-Bundesliga, 1. FC Nürnberg - Arminia Bielefeld

Kein Sieger: Nürnberg und Bielefeld trennen sich 1:1

Der 1. FC Nürnberg hat seinen Höhenflug in der Fußball-Bundesliga mit dem fünften Unentschieden in Serie vorerst beendet. Benachteiligt durch eine Elfmeter-Fehlentscheidung von Schiedsrichter Markus Merk mussten sich die Franken am Sonntag gegen Arminia Bielefeld trotz deutlicher
Überlegenheit mit einem 1:1 (1:1) zufrieden geben. Jörg Böhme brachte die Gäste in der 25. Minute nach Merks Irrtum per Strafstoß in Führung. Jan Polak (39.) sorgte schließlich noch für den verdienten Ausgleich Nürnbergs.

Beim 3:2-Sieg von Borussia Dortmund bei Aufsteiger Energie Cottbus spielte Ex-Nationalspieler Lars Ricken seit fast genau einem Jahr wieder von Beginn an - und legte mit präzisen Freistoß-Flanken die beiden Kopfball-Tore von Markus Brzenska auf. Der BVB setzte sich mit 11 Punkten zudem in der erweiterten Spitzengruppe fest. (chr)

  • Datum 15.10.2006
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