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COP23

Braunkohlegegner dringen in rheinischen Tagebau Hambach ein

Einen Tag vor Beginn der Weltklimakonferenz versuchen Umweltschützer damit weiter, Druck auf die Politik auszuüben. Sie sind in das Tagebau-Areal Hambach eingedrungen, um für den Kohleausstieg zu demonstrieren.

Ausgangspunkt war eine Demonstration im rheinischen Tagebaugebiet gegen die weitere Verstromung der Braunkohle. Nach Angaben der Polizei beteiligten sich rund 2500 Menschen an dem Protestzug. Bereits kurz nach Beginn der Demonstration spaltete sich demnach eine größere Gruppe von Teilnehmern vom eigentlichen Demonstrationszug ab und machte sich auf den Weg in Richtung Braunkohleabbaugebiet.

Deutschland Protest Aktionsbündnis Ende Gelände im Tagebau Hambach (picture-alliance/dpa/H. Kaiser)

Die Polizei versucht zu verhindern, dass Aktivisten auf die riesigen Baunkohlebagger klettern

Dort drangen Braunkohlegegner auf das Tagebaugelände Hambach vor, um mit Blockade-Aktionen für den Kohleausstieg zu demonstrieren. Das Aktionsbündnis "Ende Gelände" hatte Aktionen mit mehr als 1000 Aktivisten im Tagebau angekündigt. Die Teilnehmer wurden dazu aufgerufen, Bagger zu besetzen. Damit wolle man einen Tag vor Beginn des Klimagipfels in Bonn ein deutliches Zeichen für einen schnellen Ausstieg aus der Kohle setzen, so die Organisatoren.

Deutschland Protest Aktionsbündnis Ende Gelände im Tagebau Hambach (picture-alliance/dpa/H. Kaiser)

Polizei vs. Demonstranten im Tagebau Hambach

Die Verstromung von Braunkohle gilt als mit Abstand klimaschädlichste Form der Stromgewinnung und als wesentlich mitverantwortlich für ein mögliches Verfehlen der deutschen Klimaziele. Trotz aller Bemühungen um eine Energiewende stammt weiter knapp ein Viertel des deutschen Stroms aus der Braunkohle.

qu/sam (dpa, wdr)

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