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Reise

Brauchtum am Tag der Heiligen Drei Könige

In vielen Regionen Deutschlands ist der Dreikönigstag ein Tag des Brauchtums. Sternsinger ziehen von Haus zu Haus, in Bremen wird die Weser auf Eis getestet und im Südwesten beginnt die Fastnacht. Ein Überblick.

Sternsinger: Sternsingen oder Dreikönigssingen gehört zu den ältesten katholischen Bräuchen. Rund um den 6. Januar ziehen Kinder als Könige verkleidet von Haus zu Haus und sammeln Geld für soziale Projekte. Dabei schreiben sie die Buchstaben "C+M+B" an die Tür - die Kürzel stehen für "Christus mansionem benedicat" (Christus segne dieses Haus).

Schwäbisch-Alemannische Fastnacht: Im Südwesten beginnt mit dem 6. Januar die schwäbisch-alemannische Fastnacht. Die Narren stauben ihre Gewänder und Masken ab, die meist an Figuren aus der Dorf- oder Stadtgeschichte, an Fabelwesen und Tiere erinnern.

Eiswettprobe: Am Deich der Weser schauen am Tag der Heiligen Drei Könige Tausende zu, wie ein 99 Pfund schwerer Schneider prüft, ob der Fluss "geiht" oder "steiht", also fließt oder vereist ist. Gemäß der Statuten muss er die Weser mit einem heißen Bügeleisen in der Hand trockenen Fußes überqueren. Seit Jahrzehnten lautet die Antwort schon vor dem Test: Die Weser fließt, so auch in diesem Jahr. Den Brauch gibt es seit 1829.

Hornschlittenrennen: Beim traditionellen Hornschlittenrennen von Garmisch-Partenkirchen geht es flott zu - bis zu 90 Stundenkilometer erreichen die Schlitten mit den nach oben verlängerten Kufen. In diesem Jahr haben sich 89 Besatzungen für die gut 1000 Meter lange Strecke gemeldet. Erstmals gibt es für alle eine Helmpflicht.

dpa (ej/ak)

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