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Kultur

Bratwurst, Glühwein, Lebkuchen - die Hits auf deutschen Weihnachtsmärkten

Es leuchtet und duftet, von überall klingt Musik: Ein typisch deutscher Weihnachtsmarkt ist längst mehr als nur ein weihnachtliches Shopping-Paradies. In Bonn steht Tradition an erster Stelle.

Gemütlichkeit und Atmosphäre: Diese beiden Attribute machen für den Bonner Weihnachtsmarktleiter Dieter Schubert einen echten deutschen Weihnachtsmarkt aus. Zu den Highlights zählen für ihn die Klassiker: Glühwein und Bratwurst. "Natürlich kann man auch das ein oder andere kaufen und sich von Kunsthandwerk, Schmuck und Töpferware inspirieren lassen."

In Bonn reihen sich insgesamt 185 Stände aneinander. Und die Konkurrenz ist groß: Jedes Jahr erreichen die Organisatoren mehr Bewerbungen als Standplätze vorhanden sind. In einem Kuratorium stecken dann sechs Leute mit verschiedenen Ämtern die Köpfe zusammen und diskutieren: Wer hat das schönste Warenangebot? Wer den schönsten Stand? Und wer passt zum vorher ausgetüftelten Gestaltungsplan? Manche Anbieter bewerben sich mit einem bunten Imbissstand oder einem weißen Pavillon. "Das geht gar nicht", sagt Schubert. Der

Bonner Weihnachtsmarkt

soll einheitlich und mit schönen Holzhütten und vor allem traditionell daher kommen.

Stände, die deutsche Gerichte wie Gulaschsuppe oder gutbürgerliche Küche anbieten, haben es leichter, einen der begehrten Stellplätze zu ergattern als solche, die exotisches Essen bereiten. "Der Charakter des Weihnachtsmarkts sollte solide bleiben und es gibt ja noch genug anderes außen rum", erklärt Dieter Schubert. Bio-Produkte und vegetarische Snacks gehören dagegen längst zum Standardangebot. Ein absolutes No-Go für den Bonner Markt sind für ihn Waren wie Handyschalen. Das sei in anderen Städten vielleicht anders - aber es komme immer auf das Publikum an, sagt Schubert. Die Bonner Weihnachtsmarktbesucher scheinen mit Traditionellem sehr zufrieden zu sein.

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