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Brasilien - Im Schatten der Mega-Dämme

Brasilien plant Staudämme im Amazonasbecken. Doch die ökologischen und sozialen Risiken sind enorm. Indigene Stämme verlieren ihren Lebensraum und bislang noch ungestörte Naturstrecken werden unwiderruflich verändert.

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Häuptling Juarez fürchtet um die Kultur, die Sprache und die Tradition seines Volkes, die mit dem geplanten Wasserkraftwerk in den Fluten des Rio Tapajós versinken würden. Einen Fluss weiter, am Rio Xingu, sind die Ängste der Ureinwohner schon bittere Realität geworden. Dort liegt der "Belo Monte"-Damm. Er ist das viertgrößte Stauwerk weltweit. Der Fluss ist künstlich verlegt, der Lebensraum vieler Tierarten zerstört und die Dorfgemeinschaften indigener Bewohner sind verdrängt. Am Amazonas geht die Angst um - aber der Widerstand organisiert sich. Die Reportage zeigt, welche Folgen der Bau von großen Staudämmen im Amazonasgebiet Brasiliens haben kann.