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Sport

Brasilianer Kaka wird Europas Fußballer des Jahres

Der Brasilianer Kaka stellt in diesem Jahr alle in den Schatten: Er gewann die Champions League, ist designierter Weltfußballer und eroberte nun den "Goldenen Ball" als Europas Fußballer des Jahres.

AC Mailands Mailands Stürmer Kaka im UEFA- Match gegen Benfica (28.11.2007, Quelle: AP)

Hat Grund zu feiern: Mailands Stürmer Kaka

Brasiliens Ballzauberer Kaka vom AC Mailand hat nach Angaben der italienischen Sportzeigung "Gazzetta dello Sport" die Wahl zu Europas Fußballer des Jahres mit 400 Stimmen vor Cristiano Ronaldo von Manchester United und Lionel Messi vom FC Barcelona gewonnen. "Kaka hat sie alle zerrissen. Es war kein Sieg, es ist ein Triumph", schrieb die "Gazzetta dello Sport" am Donnerstag (29.11.2007) über den 25-Jährigen. "Am 2. Dezember werden wir alle in Paris sein", verriet AC Milans Vizepräsident Adriano Galliani. Der Sieger der Wahl durch die Fachzeitung "France Football" wird am Sonntag in Paris offiziell gekürt. Laut "Gazzetta dello Sport" siegte Kaka vor Cristiano Ronaldo von Manchester United und Lionel Messi vom FC Barcelona. Zudem gilt es als sicher, dass Kaka am 17. Dezember in Zürich von Weltverband FIFA auch als "Weltfußballer" geehrt wird.

Verlegenheits-Bremer stellen Königliche bloß

Werder Bremen hat sich mit einer Gala-Vorstellung beim 3:2-Triumph gegen die "Königlichen" von Real Madrid die Aussichten auf ein Weiterkommen in der Championsleague offen gehalten. Mit einer schwer gebeutelten Verlegenheits-Elf besiegte Werder das Millionen-Ensemble von Real Madrid. Der sonst eher sachliche Coach Thomas Schaaf klang nach dem Spiel für seine Verhältnisse fast euphorisch: "Das kann man gar nicht hoch genug schätzen. Jetzt haben wir in Piräus das Endspiel, das wir wollten". Mit einem Sieg am 11. Dezember steht Werder im Achtelfinale der Champions League. "Wir waren schon fast weg", gab Klaus Allofs zu: "Und jetzt sind wir wieder mittendrin." Die ohnehin schon von vielen Ausfällen geplagten Bremer erhielten noch vor dem Spiel die Absage von Tim Borowski - und mussten dann nach nur sechs Minuten den verletzten Clemens Fritz ersetzen.

Kickende Kreuzfahrer

Nach der Fußball-Champions-League-Niederlage von Fenerbahce Istanbul bei Inter Mailand protestieren türkische Fans gegen das angeblich christliche Kreuz auf den Trikots der Italiener. "Wie konnte die UEFA das erlauben?", fragt die Massenzeitung "Hürriyet" am Donnerstag auf ihrer Titelseite. Ein Rechtsanwalt in Izmir reichte eine formelle Beschwerde bei der UEFA ein. Das rote Kreuz auf weißem Grund gleiche dem Symbol der Kreuzfahrer, hieß es darin. Anwalt Baris Kaska verlangte, nach den Regeln des Weltfußballverbands FIFA müssten Mailand dafür drei Punkte abgezogen werden.

England noch immer ohne McClaren-Nachfolger

José Mourinho hat bisher noch keine Gespräche mit dem englischen Fußball-Verband FA über eine mögliche Übernahme des Nationaltrainer-Postens geführt. "Ich weiß nichts darüber. Ich bin von niemandem angesprochen worden", sagte der Ex-Coach des FC Chelsea am Mittwochabend dem britischen TV-Nachrichtensender Sky news. Der Portugiese signalisierte aber grundsätzlich Interesse an dem Amt. Für die Nachfolge des in der EM-Qualifikation gescheiterten Steve McClaren werden neben Mourinho als Kandidaten Harry Redknapp, Fabio Capello und der frühere Bundestrainer Jürgen Klinsmann gehandelt. "Es gibt viele gute Trainer überall auf der Welt", meinte Mourinho. "Die einzige Sache, die ich sage, ist: Es ist schade, dass England nicht bei der Euro 2008 ist, aber sicher werden sie bei der WM in Südafrika zurück sein. Sie müssen dafür den richtigen Mann wählen."

Schwedinnen kicken bei Olympia

Schweden hat als letztes europäisches Team die Qualifikation für das olympische Frauenfußball-Turnier 2008 in Peking geschafft. Zuvor hatten bereits Weltmeister Deutschland und Norwegen das Ticket für die Sommerspiele im kommenden Jahr gelöst. Die Schwedinnen setzten sich nach dem Erfolg im Play-off-Hinspiel in Dänemark (4:2) jetzt auch im Rückspiel gegen den skandinavischen Rivalen durch (3:1). Vor 4078 Zuschauern in Stockholm erzielte Spielführerin Victoria Svensson in ihrem 142. Länderspiel alle drei Treffer für den Vize-Weltmeister von 2003. (mg)