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Kultur

Brad Pitt jagt wieder Nazis

April 1945: Eine Gruppe von US-Soldaten - angeführt von Brad Pitt - schlägt sich durch Deutschland. Zu fünft müssen sie sich gegen eine Übermacht von 300 Nazi-Schergen behaupten. "Herz aus Stahl" - ab Januar im Kino.

Mit Sätzen wie: "Das Sterben ist noch nicht zu Ende, das Töten ist noch nicht zu Ende" oder "Erst habe ich Deutsche in Afrika getötet, jetzt töte ich Deutsche in Deutschland" geht Brad Pitt am Ende des Zweiten Weltkriegs auf Nazi-Jagd. "Herz aus Stahl" heißt der neue US-Kriegsfilm mit Angelina Jolies Mann in der Hauptrolle. Als Don "Wardaddy" Collier führt er seine fünfköpfige US-Panzereinheit gegen eine 300-Mann starke Waffen-SS Einheit. In dem zweistündigen Film werden die Grausamkeiten des Krieges detailliert dargestellt. Die Soldaten um Panzerkommandant Collier nennen ihren Sherman-Panzer "Fury", was soviel bedeutet wie Wut oder Rage. Im amerikanischen Orginal heißt auch der Film "Fury".

Historisch nicht ganz korrekt

Neben Brad Pitt kämpfen Shia LaBeouf, Logan Lerman, Michael Pena und Jon Bernthal gegen die Deutschen. Drehbuch, Produktion und Regie stammen von Action-Regisseur David Ayer ("The Fast and the Furious", "Street Kings"). In seinem neuen Film geht es weniger um die realistische Darstellung von historischen Fakten als mehr um die menschlichen Abgründe des Krieges: Durch den permanenten Umgang mit Mord und Todschlag verrohen die Soldaten und bauen nicht nur eine Wut auf den Feind, sondern auch auf sich selbst auf. Historisch gesehen ist die Darstellung von fünf US-Soldaten auf verlorenem Posten - im April 1945 in Westdeutschland – die gegen 300 bestens ausgerüstete SS-Soldaten kämpfen, nicht korrekt. Aus filmischer Sicht reizt das Szenario.

Erst 2009 hatte Brad Pitt in Quentin Tarantinos Film "Inglourious Basterds" die Rolle eines US-Leutnants gespielt, der auf Nazi-Jagd geht.

hjh/suc (dpa/imdb.com)