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Reise

Brüssel: Haus der Europäischen Geschichte eröffnet

Mit dem neuen Museum rollt die EU ihrer Geschichte den roten Teppich aus. Am Donnerstag eröffnet Parlamentspräsident Antonio Tajani die Ausstellung. Ab Samstag (6.5.) ist das Haus für Besucher zugänglich.

Die belgische Hauptstadt ist um eine Touristenattraktion reicher: Auf 4.000 Quadratmetern legt die Dauerausstellung den Fokus auf die Gemeinsamkeiten Europas nach 1945. Beleuchtet wird die europäische Idee nach dem 2. Weltkrieg, nach dem Fall des Eisernen Vorhangs und der Berliner Mauer. Im Fokus stehen die Momente der europäischen Einigung. 

Die Ausstellung ist in allen 24 Amtssprachen der EU erläutert. Der Eintritt ist frei. Insgesamt hat dasHaus der Europäischen Geschichte 55 Millionen Euro gekostet. 

Die Idee für das Museum entstand im Februar 2007: Der damalige EU-Parlamentspräsident Hans-Gert Pöttering stellte sie bei seiner Antrittsrede vor. Im Juni 2009 wurde das Eastman-Gebäude für das Museumsprojekt ausgewählt. Das Gebäude im Art-déco-Stil findet sich in der Nähe des Europäischen Parlaments.

Die belgische Hauptstadt mit ihren Jugendstilbauten und Museen zieht besonders Touristen aus Europa und den USA an. Wahrzeichen der Stadt ist das Atomium. Die Grand-Place, der zentrale innerstädtische Platz, zählt mit seinen eindrucksvollen historischen Fassaden zum UNESCO-Welterbe. 

fm /at (mit KNA)

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