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Wirtschaft

Brüderle reist nach China

Der neue Wirtschaftsminister Rainer Brüderle bricht am Samstagabend zu seiner ersten großen Auslandsreise auf, die ihn nach Peking führt. Der FDP-Politiker will das umfangreiche China-Engagement der deutschen Wirtschaft politisch unterstützen. Brüderle besucht nicht nur Deutschlands wichtigsten Handelspartner in Asien mit einem bilateralen Außenhandelsvolumen von mittlerweile um die 100 Milliarden Euro - bei einem großen Defizit zulasten Deutschlands. Er fährt auch in das Land, dessen Volkswirtschaft mitten in Krisenzeiten mit Wachstumsraten von 8,5 Prozent im Jahr die Wachstumslokomotive der Weltwirtschaft schlechthin ist. Schließlich trifft er zugleich Repräsentanten von Deutschlands größtem Konkurrenten auf den Weltmärkten. Der deutsche Minister will Konfliktthemen nicht aussparen. Er will, so kündigte er jedenfalls an, auch über die Frage des Geistigen Eigentums in China sprechen sowie den Marktzugang für ausländische Anbieter bei Dienstleistungen. Auch dies sind Problemfelder, die in der internationalen Diskussion mit China schon seit langem großes Gewicht haben und als sensibel gelten.