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Reise

Botswana führt Touristensteuer ein

Löwen im Gras, Elefanten am Wasserloch: Das südafrikanische Land lockt mit ökologischem Naturtourismus. Die neue Abgabe soll die touristische Infrastruktur verbessern.

Ob Kalahari, Okavango Delta oder Chobe Nationalpark: Botswana setzt auf nachhaltigen wie hochwertigen Natururlaub. Fast 40% der gesamten Landesfläche sind als Nationalparks, Wildreservate und Schutzgebiete ausgewiesen, Nashörner wurden hierher zum Schutz vor Wilderern umgesiedelt.

In das Nachbarland von Südafrika und Namibia kommen jährlich zwei Millionen Urlauber. Aufenthalte in den Safari-Lodges kosten nicht selten mehrere hundert Euro pro Nacht. Für ausländische Reisende kommt ab 1. Juni 2017 eine neue Gebühr hinzu in Höhe von 30 US-Dollar (etwa 27,50 Euro). Sie wird bei der Einreise am Flughafen oder an der Grenze erhoben und soll zur weiteren Förderung von touristischer Infrastruktur, von Naturschutz und eines sozialverträglichen Tourismus eingesetzt werden, erklärte das Ministerium für Umweltschutz und Tourismus in Botswana.

Reisende können in bar sowie per EC- oder Kreditkarte zahlen. Darauf weist das Fremdenverkehrsbüro von Botswana hin. Nach der Zahlung erhalten Reisende einen Beleg, der zusammen mit dem Pass vom Grenzbeamten gestempelt wird. Der Zahlungsbeleg ist 30 Tage gültig, auch bei mehrfacher Einreise.

fm/at (dpa/tmn, travel-one.net)
 

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