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Aktuell Europa

Boris Johnson bewirbt sich nicht um Cameron-Nachfolge

Und wieder eine überraschende Wende in Großbritannien: Der Brexit-Befürworter Boris Johnson kündigt an, nicht Nachfolger des scheidenden Premierministers David Cameron werden zu wollen.

Er habe entschieden, sich nicht zur Wahl zu stellen, kündigte der frühere Londoner Bürgermeister überraschend an. Johnson war das Gesicht der Brexit-Kampagne und hatte maßgeblichen Anteil an ihrem Erfolg. Die Frist für die Bewerbung um den Vorsitz der Tories und damit auch das Amt des Premierministers lief am Donnerstagmittag ab.

Der bisherige Amtsinhaber David Cameron hatte nach dem Votum der Briten für einen EU-Austritt angekündigt, sein Amt im September an einen Nachfolger übergeben zu wollen, der dann das Austrittsgesuch in Brüssel einreichen soll.

Mehrere Kandidaten

Erwartungsgemäß beworben hatte sich zuvor Innenministerin Theresa May.

In einem Gastbeitrag für die Zeitung "The Times" kündigte sie ihre Kandidatur für den Vorsitz der regierenden Konservativen an. Sollte die 59-Jährige den Posten bekommen, ist ihr der Aufstieg zur Regierungschefin so gut wie sicher. In der Vergangenheit hatte sie sich mit einer EU-skeptischen Haltung profiliert.

Neben ihr kandidieren Rentenminister Stephen Crabb, Justizminister Michael Gove und Energieministerin Andrea Leadsom für den Posten.

mm/as (dpa, rtr, afp, ape)

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