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Türkei

Bombenanschlag auf Gouverneursamt in Südtürkei

Auf dem Parkplatz vor einem Regierungsgebäude in der südtürkischen Provinzhauptstadt Adana ist ein Sprengsatz hochgegangen. Mindestens zwei Menschen wurden getötet. Wer hinter dem Anschlag steckt, ist ungewiss.

21 Menschen seien bei der heftigen Explosion auf dem Parkplatz in der Nähe des Eingangs des Amtsgebäudes in Adana verletzt worden, sagte Bürgermeister Hüseyin Sözlü dem Nachrichtensender CNN Türk. Die Nachrichtenagentur DHA meldet, eine Autobombe sei detoniert. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat.

EU-Minister Ömer Celik teilte nach einem Gespräch mit dem Gouverneur mit, er verurteile den "Terror", den die Regierung bis zum Ende bekämpfen werde. Auf Twitter sprach Celik von einem "feigen Angriff" in Adana. Auf Fernsehbildern war zu erkennen, dass die Wucht der Explosion Fensterscheiben in dem mehrstöckigen Gouverneursgebäude zum Bersten gebracht hat. Es war Feuer zu sehen. Die Feuerwehr war im Einsatz, um brennende Autos zu löschen. Die Straßen um das Amtsgebäude wurden gesperrt. Adana liegt rund 16 Kilometer vom Luftwaffenstützpunkt Incirlik entfernt, wo auch Bundeswehrsoldaten im Einsatz sind. 

Die Türkei ist in den vergangenen Monaten von zahlreichen Anschlägen der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und ihres Ablegers TAK erschüttert worden, die unter anderem mit Autobomben verübt wurden. Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) hat zudem mehrfach blutige Attentate für sich reklamiert.Auch linksextreme Gruppen haben sich zu mehreren Attentaten bekannt.

kle/cr (dpa, afp, rtr)

 

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