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Lateinamerika

Bolivien: Duale Journalistenausbildung mit Modellcharakter

Ein Meilenstein für die bolivianische Medienlandschaft. Erstmals soll eine strukturierte Ausbildung geschaffen werden - aufgebaut von der DW Akademie, in Kooperation mit kommerziellen und staatlichen Medien.

DW Akademie Trainings in Bolivien. Das Foto hat Mitarbeitr Peter Deselaers für uns gemacht, das Copyright liegt bei der DW, bitte seinen Namen zusätzlich vermerken. April 2012

04.2012 DW Akademie Bolivien

Mit der Fundación para el Periodismo (Stiftung für Journalismus) und der deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) wird die DW Akademie in Bolivien eine duale Ausbildung, ähnlich einem Volontariat, entwickeln. Das Projekt soll Modellcharakter haben, da es in dem Land bislang keine systematische und strukturierte Ausbildung für Journalisten gibt. Im Rahmen des auf mehrere Jahre angelegten Projektes wird die DW Akademie die Stiftung dabei beraten, ein Curriculum mit bolivianischen Medien zu erarbeiten, die Finanzierung der Ausbildung sicherzustellen und die Zusammenarbeit mit kommerziellen und staatlichen Medien zu organisieren.

In einer zweiten Arbeitslinie des auf drei Jahre angelegten Projektes soll die Ausbildung der Studenten an den kommunikationswissenschaftlichen Fakultäten praxisnäher gestaltet werden. Gemeinsam mit ABOCCS (Asociación Boliviana de Carreras de Comunicación Social), dem Zusammenschluss kommunikationswissenschaftlicher Fakultäten, wird ein Qualifizierungsprogramm für Universitätsdozenten entwickelt.

Langfristige Journalistenausbildung

Von l. nach r.: Ludgera Klemp, EZ-Referentin der deutschen Botschaft in La Paz; Michael Dreyer, Landesdirektor GIZ Bolivien; Arne Theissen, Ländermanager Bolivien, GIZ, Petra Berner, Leiterin Lateinamerika der DW Akademier; Claudio Rossell, Direktor Staatsmedien; Peter Deselaers, Entwickklungshelfer Kooperationsstelle GIZ/DW Akademie

Koopertationsteam: bolivianische Medienvertreter, GIZ und DW Akademie

Das neue Projekt wurde in den Regierungsverhandlungen mit Bolivien von der Bundesregierung zugesagt und hat ein Volumen von insgesamt 1,5 Millionen Euro. "Die Vereinbarung dieses Projekts auf höchster Ebene zeigt, dass wir mit unserer langfristig ausgerichteten Strategie in Lateinamerika richtig liegen", sagt Gerda Meuer, Direktorin der DW Akademie. "Wir werden dieses Projekt gemeinsam mit der GIZ umsetzen, das bolivianische Kommunikationsministerium ist dabei der politische Partner vor Ort."

Ein weiteres Novum des Projektes: In der Steuerungsgruppe werden staatliche und zivilgesellschafliche Organisationen gemeinsam an inhaltlichen Fragestellungen arbeiten. "Auf diese Weise eröffnet das Projekt in der polarisierten Medienlandschaft von Bolivien auf politischer Ebene neue Räume für offene Dialoge zu Medienthemen", sagt Petra Berner, Leiterin Lateinamerika der DW Akademie.

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01_02_2012 Themenbild für Newsletter Ansprechpartner für weitere Verwendungszwecke: Sabrina.Tost@dw-world.de

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