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Wirtschaft

Boeing legt wie erwartet Protest gegen EADS-Auftrag ein

Der US-Luftfahrtkonzern Boeing hat seinen angekündigten Protest gegen die Vergabe eines milliardenschweren Rüstungsauftrags an den europäischen Konkurrenten EADS eingelegt. Die Entscheidung, ob es bei der Bewerbung von EADS zu Unregelmäßigkeiten kam, liegt nun beim Rechnungshof des Kongresses, der hundert Tage Zeit hat, den Vorwürfen von Boeing nachzugehen. Der fehlerhafte Auswahlprozess und die Unregelmäßigkeiten hätten dazu geführt, dass das falsche Flugzeug für die Kampfflugzeuge ausgewählt worden sei, erklärte Boeing am Dienstag. Das US- Verteidigungsministerium hatte EADS und seinem amerikanischen Partner Northrop Grumman überraschend den Zuschlag für die Lieferung von 179 Tankflugzeugen erteilt. Es handelt sich um einen der bislang größten Aufträge der Luftwaffe mit einem Volumen von 35 Milliarden Dollar.