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Global Ideas

Bodendaten aus dem Rest der Welt

Nicht nur Europa sammelt Bodendaten, die Erde wird auch von internationalen Organisationen ausgewertet.

Spargelstechen aus der Vogelperspektive (Foto: dpa)

Gesammelte Bodendaten helfen nicht nur beim Ackerbau

Das europäische Bodendatenzentrum möchte auch Daten von jenseits der EU-Grenzen sammeln: Die Schweiz ist in vielen Bereichen längst mit erfasst; auch gibt es Daten aus Ägypten, aus der Türkei, aus dem Kaukasus. Sogar ein Bodenatlas für Afrika ist in Arbeit.

Das europäische Bodendatenzentrum ist auch nicht die einzige Einrichtung, die Informationen über die Erde dieser Welt sammelt und auswertet. So entschieden sich bereits 1961 zwei Organisationen der Vereinten Nationen, die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) und die Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO), die erste Bodenkarte der Welt zu erstellen. Die aktuellste "Map of World Soil Resources" der FAO stammt von 1990.

Die Harmonized World Soil Database kombiniert mehr als 15.000 Bodenkarten aus verschiedenen Regionen und Ländern der ganzen Welt. Weitere Bodendaten gibt es bei ISRIC: Das unabhängige Wissenszentrum wurde 1966 gegründet und hat mittlerweile den Status eines Weltdatenzentrums beim Internationalen Wissenschaftsrat (ISCU). Und in der International Union of Soil Sciences kommen Bodenforscher aus der ganzen Welt zusammen.

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