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Bock, Gärtner und Atomwaffen

Eine Vielzahl von Themen beschäftigt die DW-WORLD-Leser. Das Spektrum reicht vom Atomstreit mit dem Iran über Nataschas Entführung bis hin zur Diskussion über ein Rauchverbot.

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Atomstreit mit dem Iran

Der Iran kann nicht zum Einlenken gezwungen werden, da er laut Atomwaffensperrvertrag im Recht ist. Die Annahme, Atomwaffen bauen zu wollen ist eine unbewiesene Behauptung zumal man dort noch immer internationale Kontrollen zulässt. Entweder es richten sich alle Staaten nach den Sperrvertrag oder eben keiner. Es kann ja wohl nicht angehen, dass die USA mit einen Ersteinsatz von Mini Nukes drohen und den Rest der Welt damit in die Enge treiben. Israels Atomstreben wird geduldet und gefördert, anderen mit Sanktionen gedroht. Unverständliche Doppelmoral. (A Alexander)

Irgendwie lächerlich. Die Nationen, die bereits Nuklearmächte sind, fordern besonders energisch Sanktionen gegen den Iran. Wo war deren Protest gegen Israel, Indien, Pakistan? (in letztgenanntem Land sind die Extrem-Islamisten nur durch die Militärs an der Parlamentsmehrheit gehindert). Insgesamt zeigt sich auch in dieser Thematik ganz offen eine von den USA dominierte Zwei-Klassen-Gesellschaft auf unserem Planeten. Einzig die USA können sich bisher rühmen, die A-Waffe tatsächlich gegen Menschen eingesetzt zu haben und ausgerechnet sie spielen sich jetzt als Hüter einer nuklearwaffenfreien Welt auf. Wie heißt es doch im Sprichwort: den Bock zum Gärtner gemacht! (Hans Lauterfeld)

Eine Nation, die auf einem Ölmeer fließt, braucht keine Atomenergie. Eine Nation, die sich US-bedroht meint, wohl Atomwaffen. (Eljar Å Leere)

Hoffentlich wird Europa dieses Mal einig und entschlossen mit der USA bei der UNO für strenge Maßnahmen gegen den Iran abstimmen. Russland und China werden dies wahrscheinlich nicht tun. Es wird dann noch zu weiteren Verzögerungstaktiken des Iran, schließlich zu militärischen Eingriffen der USA und Israel kommen. Für Israel ist es eine Sache des Überlebens. Die USA fürchtet Weitergabe von Atomwaffen an faschistische Isalmiten. (Günter Fröhlich)


Türkei, Terrorismus und Tourismus

Die Türkei wie die USA reagieren wie immer falsch und unglaubwürdig. Man muss für die PKK und ihrem Idol Öcalan keine Sympathie haben um dennoch zu begreifen, dass sich ohne grundlegende Veränderung des Umganges von Staat und Gesellschaft mit 12 bis 16 Millionen Menschen, das Problem "Kurden" nicht lösen lässt. Einzig dreht sich die Spirale der Gewalt weiter. Dies ist der Türkischen Republik in erster Linie vorzuwerfen. Dass die PKK gewaltbereit ist, ist der sekundäre, aber deshalb nicht bessere Faktor. (Alexander Kauz)

Ja, solche Bombenexplosionen schrecken mich ab von einer Reise in die Türkei. Aber ich wäre sonst auch nicht gefahren. Wie die Mehrzahl der "Bürger" der "EU" will ich die Türkei nicht in der "EU" haben. Ich habe Angst vor dem was mir passieren wurde, wenn ich in der Türkei meine Meinung laut und deutlich sagen würde. Also, die Bemühungen, uns die türkische Mitgliedschaft aufzuzwingen schadet der Türkei. Vieles was die "EU" macht ist kontraproduktiv. (Tony Robinson)


Nataschas Entführung

Schade, dass der offensichtliche Täter sich für den Freitod entschieden hat. Es gibt viele schlimme Einzelschicksale, aber bei dieser menschenunwürdigen Geschichte habe ich mehr als eine Träne im Auge. Ich wünsche Natascha für Ihre Zukunft nur des Beste. (Heiko Wittleben)

... bei so einer Geschichte kann man nur kotzen .... (Aladin Kühlthau)


Absolutes Rauchverbot

Absolutes Rauchverbot? Ja, gewiss doch - ist seit Jahren überfällig! Die mithin dümmsten Argumente gegen ein Rauchverbot, etwa in der Gastronomie, kommen leider gerade immer wieder auch von Nichtrauchern: "Rauchverbot in der Gastwirtschaft? Aber der Rauchgeruch gehört doch irgendwie zum Ambiente ... und außerdem stört es mich nicht weiter." Mich persönlich (schon immer Nichtraucher, hingegen täglich unfreiwilliger, bisweilen kräftiger Passivraucher) stört das das allgegenwärtige Rauchen seit Jahren. Je umfassender und je schneller ein Rauchverbot wirksam wird, umso besser. Davon profitierten ALLE! (Oliver Schmidt)

Ich finde ein absolutes Rauchverbot in jeglichen geschlossenen, nicht privaten Räumen völlig OK. Und das nicht erst seit zehn Tagen, seit ich selbst nicht mehr rauche: Ich fand das vorher auch schon in Ordnung. Wenn man eine rauchen will, kann man ruhig vor die Tür gehen. Das hat doch auch einen positiven Effekt: Viele werden dadurch weniger rauchen, und eigentlich ist das doch auch das Ziel vieler Raucher ... oder?? (Anke Grzonka)

  • Datum 01.09.2006
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  • Permalink http://p.dw.com/p/92GP
  • Datum 01.09.2006
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