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Fußball

Bobic neuer Sportvorstand in Frankfurt

Fredi Bobic wird der neue Sportvorstand beim Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt. Der Ex-Nationalspieler folgt auf den Frankfurter Vorstandsboss Bruchhagen, der die Eintracht nach 13 Jahren verlässt.

Der frühere Nationalspieler Fredi Bobic wird wie erwartet neuer Sportvorstand bei Eintracht Frankfurt. Dies bestätigte der Fußball-Bundesligist am Mittwoch. Bobic löst den ausscheidenden Heribert Bruchhagen ab. Der 44-Jährige erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019 und wird von der Eintracht an seinem ersten Arbeitstag am 1. Juni vorgestellt.

Bobic wurde bereits seit Wochen gehandelt bei der Eintracht, die sich erst in der Relegation gegen den 1. FC Nürnberg den Klassenerhalt gesichert hat. "Eintracht Frankfurt ist ein großer Verein. Ich weiß um die großen Fußstapfen, die mir mein Vorgänger Heribert Bruchhagen hinterlässt", sagte der frühere Bundesliga-Stürmer in einer Pressemitteilung. "Ich verspreche, mich mit all meiner Kraft für den Erfolg des Vereins einzusetzen." Er freue sich sehr über das Vertrauen, das ihm der Aufsichtsrat von Eintracht Frankfurt entgegengebracht habe, und die sehr guten, zielführenden Gespräche, ergänzte Bobic.

Als Profi spielte er 285-mal in der Bundesliga, unter anderem für Hertha BSC, Hannover 96, Borussia Dortmund und den VfB Stuttgart, mit dem er 1997 DFB-Pokalsieger wurde. Mit dem BVB holte Bobic 2002 den Meistertitel. 1996 wurde der 37-malige Nationalspieler in England Europameister. Seine Karriere als Funktionär begann der Torschützenkönig von 1996 zunächst in Bulgarien, ehe Bobic 2010 als Sportdirektor zum VfB Stuttgart zurückkehrte. Sein Engagement dort endete 2014.

ck/tk (dpa, sid)

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