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Kultur

Bob Dylans Privatarchiv

Pretiosen wie handschriftliche Notizen von Songs wie "Tangled Up in Blue" oder frühe Mitschnitte: Der legendäre Folk- und Rock-Musiker Dylan verkaufte mehr als 6000 Stücke an eine Stiftung und eine Universität.

Folk-Ikone Bob Dylan singt in Benicassim, Spanien (foto: EFE/dpa)

Arbeitet nach langer und strahlender Karriere an seinem Vermächtnis: Folk-Ikone Bob Dylan

Das riesige private Archiv der amerikanischen Musik-Ikone Bob Dylan mit mehr als 6000 Stücken hat im US-Bundesstaat Oklahoma einen festen Platz gefunden. Die George Kaiser Family-Stiftung und die Universität in Tulsa gaben stolz den Erwerb der Sammlung bekannt. Zu den Exponaten gehören Manuskripte, persönliche Gegenstände, Notizbücher, bisher unveröffentlichte Film- und Musikaufnahmen, Fotos und auch Instrumente aus Dylans fast 60-jähriger Laufbahn.

Joan Baez und Bob Dylan 1963 in Washington (quelle: gemeinfrei)

Szene aus den frühen Jahren: Dylan mit Partnerin und Mitstreiterin Joan Baez bei einem Marsch für Bürgerrechte

Nach Mitteilung der Universität soll die Sammlung für Forschungszwecke und zukünftig auch durch Ausstellungen für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Die Zeitung "New York Times" schätzte den Kaufwert auf 15 bis 20 Millionen Dollar.

In Tulsa gibt es bereits eine große Sammlung von Gegenständen des Folksängers Woody Guthrie, der zu Dylans frühen Vorbildern zählt. In einer Mitteilung sagte der 74-jährige Dylan, er sei froh, dass sein Archiv nun ein Zuhause gefunden habe, zusammen mit Guthries Werken.

Dylan gehört zu den wichtigsten Vertretern der Rock-Ära und gilt als einer der besten Songwriter und Pop-Lyriker. Er schrieb unzählige Klassiker der Rockgeschichte und ist einer der einflussreichsten Musiker des Jahrhunderts.

SC/se (APE, dpa, rtre,NYT)

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