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Politik

Bluttat im bayerischen Landgericht

Bei einer Schießerei im Landgericht Landshut sind zwei Menschen getötet und mehrere Personen verletzt worden. Unter den Toten soll auch der Schütze sein. Hintergrund der Bluttat ist offenbar ein Erbschaftsstreit.

Polizisten stehen vor dem Gerichtsgebäude im bayerischen Landshut (Foto: AP)

Polizisten vor dem Gerichtsgebäude in Landshut

Wie die Polizei am Dienstag (07.04.2009) mitteilte, erschoss ein 60-jähriger Mann eine Frau und anschließend sich selbst. Zwei weitere Prozessbeteiligte seien von Schüssen schwer verletzt, worden, teilte ein Polizeisprecher mit. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte sei der Täter bereits tot gewesen. Die Polizei habe keinen einzigen Schuss abgegeben.

Das Verbrechen ereignete sich den Angaben zufolge gegen 10.15 Uhr während einer Verhandlungspause. Der 60-Jährige aus Dingolfing zückte eine Waffe, erschoss die Frau, verletzte die beiden anderen Prozessbeteiligten und richtete dann die Waffe gegen sich selbst. Bei der Gerichtsverhandlung sei es um einen Erbschaftsstreit gegangen, teilte eine Sprecherin des Gerichts mit. (mm/mas/dpa/rtr/ap)

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