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Aktuell Asien

Blutiger Anschlag in Pakistan

Die Unruheprovinz Baluchistan war Ort eines Bombenattentats, bei dem mindestens drei Menschen getötet wurden. Noch ist unklar, wer hinter der Attacke steckt.

Der Sprengsatz detonierte am Rand einer belebten Straße in Quetta, der Hauptstadt der Provinz Baluchistan, die an Afghanistan grenzt. Ziel war offenbar ein vorbeifahrendes Fahrzeug, in dem Mitglieder der Paramilitärs saßen. Es handelt sich um Einheiten, die mit militärischer Gewalt ausgestattet sind, die aber zumeist nicht in die Organisation des regulären Militärs eingebunden sind.

Bei dem Anschlag wurden mindestens drei Menschen getötet und 16 verletzt. Nach Angaben von Experten wog der Sprengsatz 40 Kilogramm. Ein Militärsprecher sagte, er sei in einem geparkten Auto platziert und dann ferngezündet worden.

Bislang hat sich niemand zu dem Anschlag bekannt. In der Region kämpfen Rebellen seit 2004 für politische Autonomie und größere Anteile an den Einnahmen aus der Öl- und Erdgasförderung in der rohstoffreichen Gegend. Die radikalislamischen Taliban und andere Aufständische greifen immer wieder Sicherheitskräfte an und verüben regelmäßig Anschläge.

fab/haz (ape,afp)

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