Blutiger Anschlag in Mogadischu | Aktuell Afrika | DW | 22.03.2018
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Somalia

Blutiger Anschlag in Mogadischu

Bei der Detonation einer Autobombe im Zentrum der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind mindestens 14 Menschen getötet worden. Hinter dem Attentat soll die Terrorgruppe Al-Shabaab stecken.

Der Terroranschlag ereignete sich nach Berichten von Augenzeugen auf einer belebten Hauptstraße, nicht weit von einem beliebten Hotel entfernt. Bei der Explosion wurden mindestens zehn Menschen verletzt.

Die Terrorgruppe Al-Shabaab reklamierte den Anschlag in einem regionalen Radiosender für sich. Es habe sich um ein Selbstmordattentat gehandelt, heißt es.

Regelmäßige Attentate

Die sunnitischen Fundamentalisten verüben immer wieder derartige Anschläge. Bei dem bislang tödlichsten Anschlag in Somalias jüngster Geschichte starben im Oktober in Mogadischu mehr als 500 Menschen. Die mit Al-Kaida verbundene Miliz kämpft am Horn von Afrika seit Jahren für die Errichtung eines sogenannten Gottesstaats. Eine 22.000 Mann starke Truppe der Afrikanischen Union (AU) unterstützt die somalischen Streitkräfte im Kampf gegen die Dschihadisten.

Somalia Mogadischu - Bombenanschlag (picture-alliance/AP Photo/F. A. Warsameh)

Soldaten untersuchen den Anschlagsort in Mogadischu

Die Al-Shabaab-Miliz wurde zwar mit Hilfe der afrikanischen Eingreiftruppe AMISOM aus Mogadischu und anderen Regionen vertrieben, kontrolliert sie aber immer noch weite Teile des Landes. Immer wieder operiert sie aus dem Untergrund heraus.

cgn/jj (afp, dpa, epd)

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