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Aktuell Europa

Blutbad in Göteborger Restaurant

Bei einem bewaffneten Überfall auf ein Restaurant in der schwedischen Hafenstadt Göteborg sind mindestens zwei Menschen erschossen worden. Von den acht Verletzten schweben mehrere in Lebensgefahr.

Der Überfall ereignete sich am späten Mittwochabend in Biskopsgarden, einem Vorort von Göteborg. Ein Augenzeuge berichtete im schwedischen Fernsehen, zwei Männer seien in das Restaurant gestürmt und hätten mit automatischen Waffen um sich geschossen.

Zwei der Anwesenden waren sofort tot, acht weitere wurden durch Schüsse verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Der Zustand von einigen der Verletzten wurde als "kritisch" bezeichnet, die Polizei rechnet damit, dass die Zahl der Toten noch steigt.

Gefährliche Nachbarschaft

Wie Polizeisprecherin Ulla Brehm mitteilte, ist die Gegend rund um das Lokal bekannt dafür, dass sich rivalisierende Banden gewalttätige Auseinandersetzungen liefern. Es sei zu früh, über mögliche Motive für die Bluttat zu spekulieren, so Brehm weiter. Allerdings gebe es Anzeichen, die auf Bandenkriminalität als Auslöser deuteten. Die Täter konnten entkommen, die Polizei hat eine Großfahndung eingeletet. Mehrere Personen seien vernommen worden.

"Derzeit gibt es absolut nichts, was auf einen terroristischen Hintergrund schließen lasse", sagte Polizeisprecherin Brehm. Vor einem Monat hatte im Nachbarland Dänemark ein 22-jähriger Islamist in einem Kulturcafé einen Filmemacher und wenig später einen jüdischen Wachmann vor einer Synagoge erschossen.

mak/wa (dpa, ap)

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