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Aktuell Kultur

Blues-Legende Johnny Winter ist tot

Der US-amerikanische Musiker ist im Alter von 70 Jahren gestorben. Neben Jimi Hendrix, Jimmy Page und Eric Clapton zählte er zu den außergewöhnlichsten Gitarristen der Musikgeschichte.

Der US-amerikanische Blues-Musiker Johnny Winter ist nach Angaben der Züricher Polizei in der Nacht auf Mittwoch verstorben. Die Todesursache sei noch unklar. Deswegen habe die Staatsanwaltschaft eine Obduktion angeordnet, teilte eine Polizeisprecherin mit. Nach Angaben seiner deutschen Agentur starb Winter während einer Welttournee in einem Hotelzimmer in der schweizer Stadt.

Bekanntheit erreichte der Blues-Gitarrist, Sänger und Produzent Johnny Winter in den späten 1960ern und 1970ern aufgrund seiner seine Blues-Rock Alben und energischen Live-Auftritte. Er trat auch beim berühmten Woodstock Festival 1969 auf.

Weiße Blueslegende

Die 1970 veröffentlichte Platte "Johnny Winter And Live" gilt als sein musikalischer Höhepunkt. 1977 produzierte Winter für die Blues-Legende Muddy Waters mehrere Alben, auf denen er auch selbst auftrat. Der als Albino zur Welt gekommene Texaner galt als einer der weltweit besten Blues-Musiker und spielte mit Stars wie Jimi Hendrix, Eric Clapton und John Lee Hooker.

Johnny Winter ist einer der wenigen weißen Musiker, die in der Blues Hall of Fame vertreten sind. Das Rolling Stone Magazine ehrte ihn 2003 für seine "blitzschnelle" Slide-Gitarre Spieltechnik als einen der besten Gitarristen aller Zeiten.

"Seine Frau, seine Familie und die Mitglieder seiner Band sind erschüttert über den Verlust des geliebten Partners und Angehörigen und eines der besten Gitarristen der Welt", hieß es auf Winters Facebook-Seite. Eine offizielle Erklärung wurde für einen späteren Zeitpunkt angekündigt.

ecs/az/mm (ap, dpa, afp, Munzinger)